11.07.2015 - 00:00 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

Gründerin geht

"Er ist mein Baby. Das lasse ich nur schweren Herzens zurück", meinte Aurelia Wiesnet. "Aber alles hat seine Zeit."

Klaus Emmerich (links), Vorstand des Kommunalunternehmens, und der Vorsitzende des Fördervereins St.-Anna-Krankenhaus, Klaus Wagner, würdigten die Verdienste der Gründerin Aurelia Wiesnet. Bild: hfz
von Redaktion OnetzProfil

"Wenn du uns alleine lässt, fehlt eigentlich das Herz und der Motor unseres Vereins", sagte der Vorsitzende Klaus Wagner bei der Verabschiedung seiner Stellvertreterin im St.-Anna-Krankenhaus-Förderverein. Nachdem Wiesnet im April beruflich in die Landeshauptstadt München gewechselt ist, zog sie sich jetzt aus dem Vorstand zurück.

Im Mai 1999 hatte Aurelia Wiesnet den Krankenhaus-Förderverein ins Leben gerufen. Ziel sei es von Anfang an gewesen, das Krankenhaus in ideeller und materieller Weise zu unterstützen. "Es waren damals schwere Zeiten", blickte Wiesnet zurück. "Das damalige Kreiskrankenhaus hatte große Existenzprobleme. Es ging nicht nur um ein Klinikgebäude, das eventuell geschlossen werden würde, es ging um viele Mitarbeiter. Außerdem brauchte die Bevölkerung der Region das Sulzbacher Krankenhaus als Anlaufstelle."

Bis dato habe der Förderverein das St.-Anna-Krankenhaus mit Spenden im Wert von mehr als 170 000 Euro unterstützt. Über das Materielle hinaus hätten die Vorstandsmitglieder das gute Wirken der Klinik in die Bevölkerung getragen.

Klaus Emmerich, der Vorstand des Kommunalunternehmens der Krankenhäuser des Landkreises Amberg-Sulzbach, dankte Wiesnet für ihr außerordentliches Engagement. "Wir werden dich sehr vermissen", versicherte er ihr.

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