Im Bezirk Sulzbach Rosenberg: Beachtlich weniger Arbeitslose als vor einem Monat
Quote im April bei 3,6 Prozent

Lokales
Sulzbach-Rosenberg
03.05.2013
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Der Saisonbeginn in den witterungsabhängigen Berufen führte zu einem beachtlichen Rückgang der Arbeitslosigkeit im April im Bezirk der Geschäftsstelle Sulzbach-Rosenberg. Von März auf April sank die Arbeitslosigkeit um rund 160 Personen bzw. 15 Prozent.

Mitte April waren in der Sulzbach-Rosenberger Geschäftsstelle rund 910 Personen arbeitslos gemeldet, rund 60 Personen bzw. 7,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Im Laufe des Berichtsmonats konnten rund 440 Personen ihre Arbeitslosigkeit beenden, 110 mehr als im März. Die Arbeitslosenquote sank von 4,3 Prozent im März auf 3,6 Prozent im April. Im April des Vorjahres lag die Quote noch bei 3,4 Prozent.

"Die Betriebe des Bau- und Baunebengewerbes haben ihr Stammpersonal fast vollständig wieder zurückgeholt", erklärte der Leiter der Geschäftsstelle Sulzbach-Rosenberg, Franz Elsner. Für Fachkräfte des Metall- und Elektrogewerbes hätten sich die Eingliederungschancen ebenfalls deutlich verbessert.

Im Helferbereich verstärke sich der Trend immer mehr, dass "gänzlich Ungelernte" geringere Chancen auf eine Anstellung haben. Die Firmen setzen bei der Personalrekrutierung sowohl beim Stammpersonal als auch bei der Entleihung von Zeitarbeitskräften immer mehr eine "Grundqualifikation" voraus oder erwarten zumindest ausreichende Mitarbeitermotivation, so Elsner.

Die Nachfrage nach Arbeitskräften schwächte sich insgesamt ab. Betriebe meldeten im Geschäftsstellenbezirk Sulzbach-Rosenberg von Januar bis April 230 sozialversicherungspflichtige Stellen neu zur Besetzung, 70 Angebote, knapp 23 Prozent weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.
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