Industrie- und Handelskammern wählen regionales Gremium und Vertreter für Vollversammlung
Als Sprachrohr der Wirtschaft

Lokales
Sulzbach-Rosenberg
26.04.2013
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In den Industrie- und Handelskammern kümmern sich die Mitgliedsunternehmen eigenverantwortlich um ihre Interessen und Fragen der regionalen Wirtschaft. Dazu wählen die Mitglieder alle fünf Jahre in acht Gruppen ihre Vertreter ins IHK-Gremium Amberg-Sulzbach und in die Vollversammlung der IHK. Dort entscheiden die Unternehmer über Positionen und Forderungen der regionalen Wirtschaft und sind zugleich Ansprechpartner für Politik und Verwaltungen. Gewählt wird zwischen 26. April und 15. Mai. Derzeit gehen die Briefwahlunterlagen hinaus.

Rund 8750 Unternehmen im Raum Amberg-Sulzbach sind wahlberechtigt. Die Anzahl der Sitze ist abhängig von der Bedeutung der jeweiligen Branche und der Zahl ihrer Beschäftigten. Von 35 zu wählenden Vertretern im IHK-Gremium kommen zwölf aus der Industrie, sieben aus dem Einzel-, drei aus dem Großhandel, acht aus dem Dienstleistungs-, zwei aus dem Gast- und je einer aus dem Kreditgewerbe, der Verkehrs- und der Versicherungswirtschaft.

Gesunde Mischung

Dafür stellen sich 65 Unternehmer und Führungskräfte zur Wahl. Geschäftsstellenleiter Johann Schmalzl freut sich, dass aus allen Branchen Unternehmer und Führungskräfte bereit stehen, denn: "Eine gesunde Mischung aus kleinen, mittleren und großen Unternehmen sorgt dafür, dass die Gesamtinteressen der Wirtschaft ausgewogen vertreten werden können." Große Firmen wie Siemens, Grammer und ZF (Auerbach) stellen sich ebenso zur Wahl, wie Vertreter des Mittelstandes, etwa von Deprag, Baumann, Eisen Schmidt oder Frauendorfer. Aber auch kleine Unternehmen aus Handel und Dienstleistung, dem Gastgewerbe oder der Verkehrswirtschaft stehen zur Wahl.
Vorsitzender des IHK-Gremiums Amberg-Sulzbach ist seit zehn Jahren Deprag-Geschäftsführer Dr. Rolf Pfeiffer. Seine Stellvertreter sind Dr. Georg Baumann (Baumann GmbH), Dieter Meier (Sparkasse), Markus Frauendorfer (Möbelhaus) und Verkehrsunternehmer Peter Bruckner. Pfeiffer ist es wichtig, dass sich die Wirtschaft für die Entwicklung der Region engagiert: "Dort werden Weichenstellungen getroffen." Gremiumsarbeit ist für ihn nahe dran an den Entscheidern und den Entscheidungen in Stadt und Landkreis.
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