Junge Union diskutiert Folgenutzung des Schlackenbergs - Konzerte, Rundwege, Feste?
"Der Berg ruft Bürger der Stadt"

Lokales
Sulzbach-Rosenberg
22.04.2013
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Schon seit vielen Jahren wird der Schlackenberg in Rosenberg saniert. Und Jahr für Jahr sehen die Sulzbach-Rosenberger den Berg grüner und ansehnlicher werden. Doch wann wird der Schlackenberg endlich für die Bürger der Stadt geöffnet?

Diese Frage hat sich in ihrer Vorstandssitzung die Junge Union gestellt und fordert nun: Der Schlackenberg soll schnellstmöglich für eine sanfte touristische und freizeitmäßige Nutzung geöffnet werden. Denn der CSU-Nachwuchs unter der Führung des Vorsitzenden Florian Bart könnte sich Vieles vorstellen, was dort für die Herzogstädter angeboten werden könnte.

Events und Wanderweg

So sei es einerseits denkbar, dass der Schlackenberg Ruhe Suchenden an wenigen Tagen in der Woche als Rundwanderweg dient. Andererseits seien an bestimmten Tagen auch Events für jede Altersgruppe möglich, wie Stefan Frank ergänzte: Konzerte, Theaterabende oder Feste. +

"Ich könnte mir gut vorstellen, an Silvester das Feuerwerk über der Stadt vom Schlackenberg aus anzuschauen", meinte Schatzmeisterin Eva Fröhlich: "Da geht es anderen sicherlich genauso". Den Berg der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, sei nach Meinung des Vorsitzenden deshalb ohne großen finanziellen Aufwand seitens der Stadt möglich, weil die vom Freistaat finanzierte Sanierung des Areals bald abgeschlossen sei. Für die Stadt blieben nur noch kleinere, weniger aufwändige Aufgaben wie zum Beispiel Bänke und Mülleimer aufzustellen und die Regelungen des Einlasses und der Öffnungszeiten..
Neu ist die Idee, eine ehemalige und sanierte Deponie den Bürgern zugänglich zu machen, übrigens nicht, wie CSU-Vorsitzender Dr. Patrick Fröhlich in der JU-Sitzung berichtete. Kommunen wie zum Beispiel Penzberg veranstalteten regelmäßig auf einer sanierten Deponie Events - mit unzähligen Gästen.

Einwände wie eine mögliche Lärmbelästigung bei Konzerten ließen Bart und Fröhlich bei der Diskussion nicht gelten. Denn schließlich würden dort ja nicht jedes Wochenende, sondern nur wenige Male im Jahr Feste und Musikveranstaltungen stattfinden. "Vielleicht", schloss Bart das Gespräch zum Thema Schlackenberg, "können wir ja das Feuerwerk zum Jahr 2014 schon von dort oben aus beobachten".
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