05.09.2011 - 00:00 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

Kirwabaum in Rosenberg blickt auf gelungenes Fest - Zwei Stunden echtes Handwerk Schweißarbeit in glühender Hitze

Sauna, das war gestern: Wer so richtig schwitzen will, sollte einmal bei tropischer Hitze versuchen, schweres Holz 32 Meter in die Höhe zu stemmen. Genau das mussten nämlich die Rosenberger Kirwaboum beim Baumaufstellen am Samstag. Denn rechtzeitig zu den Rosenberger Festtagen kehrte noch einmal der Sommer zurück.

von Autor KÖKProfil

Da floss nicht nur das Bier, sondern vor allem der Schweiß in Strömen. Doch natürlich schafften sie es, und seitdem kündet das Kirwawahrzeichen schon von Weitem von dem bunten Treiben in der Festzone und führt die Besucher dorthin.

Schon am Samstagvormittag ging es für die Boum und Moila an die Arbeit, denn der Baum musste traditionell geschmückt werden. Pünktlich zogen die Kirwapaare dann mit dem stolzen 32 Meter langen Baum vom Kettelerhaus zum Festplatz. Der Stamm wurde wie immer von einem prächtigen Rössergespann gezogen.

Muskeln gefragt

Begleitet von den "Hoglbouchan" zog der Baum mit seinen Begleitern anschließend zum Festplatz, wo ihn die Boum erst einmal vom Gefährt hieven mussten. Danach begann die sprichwörtliche Schweißarbeit.

Unter hochsommerlichen Bedingungen mussten die 32 Meter von der Waagrechte wieder in die natürliche Senkrechte bewältigt werden.

Unter der fachkundigen bewährten Anleitung der beiden Rosenberger Baumspezialisten Christian Weiß und Sepp "Bloicher" Rösch mussten die Boum ihre ganze Muskelkraft unter Beweis stellen.
Anfangs ging es da nur zentimeterweise nach oben, aber mit reichlich Treibstoff, sprich Gerstensaft, den die Moila ihren "Helden" reichten, gelangte man später durchaus in großen Schritten Richtung Ziel.

Nach gut zwei Stunden war es geschafft, und die Zuschauer klatschten Beifall. Von den Moilan gab es das eine oder andere Kirwabussi nach so viel Arbeit. Ausgelassen wurde danach bei herrlichstem Wetter in der ganzen Festzone gefeiert.

Musik bis in die Nacht

Am Baum sorgen "Ach & Krach" für Stimmung, bei der Freiwilligen Feuerwehr Rosenberg ging es mit "Jack Point" rund bis in die Nacht.

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