Kräuterpädagogin kocht im Schulmuseum mit Buben und Mädchen gesundes Essen
Entdeckungstour in den Ferien

Die Teilnehmer verfeinerten die Speisen mit frischen Kräutern. Mit der Veranstaltung beteiligte sich das bayerische Schulmuseum am Ferienprogramm. Bild: ksb
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
13.08.2014
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Damit in der schulfreien Zeit erst gar keine Langeweile aufkommt, hatte das Erste Bayerische Schulmuseum auch in diesem Jahr wieder ein Ferienprogramm auf die Beine gestellt. Gute Stimmung herrschte im Garten unterhalb des ehemaligen Schlößlschulhauses in Rosenberg, als Kräuterpädagogin Edith Niebler zusammen mit rund 20 Kindern im ehemaligen Lehrergarten auf Entdeckungstour ging.

Zu Beginn lernten die Kinder - vorwiegend im Grundschulalter -, wie schon zu Großmutters Zeiten Kräuterkränze für Maria Himmelfahrt gebunden wurden. Beim Arbeiten mit den Naturmaterialien stellten die Jungen und Mädchen ihre schier grenzenlose Kreativität unter Beweis und zauberten unter anderem aus Schwarzkümmel, Lavendel, Rainfarn und Cola-Kraut nicht nur farbenprächtige, sondern auch wundervoll duftende kleine Kunstwerke.

Um die Besonderheiten und auch die versteckten Ecken des Schulgartens kennenzulernen, erhielten die Kinder Arbeitsaufträge, mit denen sie sich eigenständig auf Erkundungstour machten. Dabei mussten sie beispielsweise etwas Gewelltes, etwas Gezacktes, etwas Raues und etwas Buntes finden. Gemeinsam wurden die Fundstücke dann gesichtet; Niebler beantwortete geduldig die Fragen der kleinen Entdecker.

Auch für das leibliche Wohl war gesorgt. Kräuterlimonade und Eistee - natürlich selbst gemacht - waren bei den heißen Temperaturen optimale Durstlöscher. Bei der Zubereitung der Speisen halfen die Kinder fleißig mit. Blüten-Kräuter-Obatzda und Schafgarbenquark auf selbstgebackenem Brot schmeckten.

Begeistert waren die Buben und Mädchen vom selbst hergestellten Himbeer- und Bananen-Kräuter-Eis, das sie auch restlos aufaßen. Um die schmackhaften Köstlichkeiten zu Hause mit Mama und Papa nachkochen zu können, schrieben sich vor allem die Mädchen die Rezepte auf. Martina Herbst und Gerlinde Pilhofer vom Schulmuseum freuten sich, dass das Ferienprogramm wieder so gut angenommen wurde. Die beiden Damen bedauerten aber auch, dass aufgrund der Vielzahl der Anmeldungen leider nicht alle Interessenten berücksichtigt werden konnten.
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