03.09.2014 - 00:00 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

Lehrreiches Zeltlager des Christlichen Jugenddorfwerkes in Trausnitz Da-Vinci-Code geknackt

Ein Ferienseminar der besonderen Art erlebten 17 Mädchen und Jungen mit dem CJD (Christliches Jugenddorfwerk Deutschlands) Sulzbach-Rosenberg auf dem Campingplatz Trausnitz. Unter dem Motto "Leben und Werk Leonardo da Vincis" erfuhren sie in spielerischer Form, welche künstlerischen und wissenschaftlichen Leistungen dieser überragende Renaissance-Künstler erbracht hat.

Mit dem Universalgenie Leonardo da Vinci durften sich die Teilnehmer des Zeltlagers in vielfältiger Form beschäftigen. Bild: hfz
von Redaktion OnetzProfil

Dieses Seminar war eine weitere Aktion innerhalb des CJD-Projekts "Ich bin Kunst" im Programm des Bundesbildungsministeriums "Kultur macht stark". Zu Beginn des Zeltlagers lernten die Jugendlichen die künstlerischen Werke und einige biografische Eckdaten da Vincis in Form eines Bewegungsspiels kennen. Die berühmtesten Gemälde wie das Bildnis der "Mona Lisa" und "Das letzte Abendmahl" kannten schon viele der Teilnehmenden. Aber seine wissenschaftlichen Leistungen etwa auf dem Gebiet der Medizin oder Architektur waren doch nicht so bekannt.

Am Beispiel des Baus einer Brücke aus Holzspateln, die ohne die Verwendung von Klebern oder anderer Verbindungsmaterialien hielt, konnten die Jungen und Mädchen ein wenig die Genialität des Wissenschaftlers nachvollziehen. Von der Haltbarkeit und Funktionalität waren die "Brückenbauer" verblüfft.

Ihre handwerklichen und kreativen Fähigkeiten konnten die Teilnehmer mit dem Bau eines "Schwedenstuhls" ausprobieren. Unter der Anleitung von Korbinian und Benedikt Hiesel wurden platzsparende, bequeme Sitzmöbel für gemütliche Abende am Lagerfeuer zusammengesetzt und individuell bemalt. Alle durften ihre Stühle mit nach Hause nehmen.

Später erfuhren die Jugendlichen, dass da Vinci viele seiner Aufzeichnungen in Geheimschrift verfasste, sie erlernten einfache Geheimschriftarten. Ausprobieren konnten sie ihre Kenntnisse bei einer Nachtwanderung, bei der sie den Geheimcode von Botschaften entziffern mussten, um ihren Weg durch einen Wald zum Ziel zu finden. Dunkelheit und "erschreckende" Vorfälle sorgten für einen nachhaltigen Gruseleffekt.

Jonglieren, ein 1000-teiliges Mona-Lisa-Puzzles, Lagerfeuer mit Stockbrot und Würstchen, viel Bewegung und natürlich Baden und Kanufahren am Stausee rundeten das Erlebnis ab.

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