Mehr in die Öffentlichkeit

Trainer Volker Renner (hinten rechts) stellte bei der Jahreshauptversammlung die Neuzugänge seit Saisonbeginn vor. Bestens integriert in den Kader sind dabei sieben Flüchtlinge aus dem Kosovo und anderen Krisengebieten. Bild: Fenk
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
10.03.2015
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Eine positive Geschäftsbilanz und sportlich sehr gut aufgestellte Sparten lassen den oft tot gesagten FC Großalbershof weiter zukunftssicher nach vorne blicken. Intensive Nachwuchsarbeit und gelebte Integration von Flüchtlingen werden weiterhin im Fokus des Vereins stehen.

Mit einem Rückblick leitete Vorsitzender Herbert Engelhardt die Jahreshauptversammlung ein und wies dabei auf ein anstrengendes, aber gutes Jahr hin. Mit 362 Mitgliedern und sehr erfolgreichen Sparten sei der Verein auch für die Zukunft gut aufgestellt.

Besonderes Lob galt der Fußballabteilung, den Turn- und Gymnastiksparten mit ihren Leitern sowie dem Vorstand und den Helfern für herausragende Zusammenarbeit. Vorstandssitzungen, Tagungen, Geburtstagsbesuche, die Winter-Preisschafkopf-Reise, Hallenturniere, Vereinstag und vieles mehr nannte Engelhardt und dankte für die Unterstützung.

Neuer Traktor

Ebenso galt sein Dank Platzwart Hermann Zahn für seine Arbeit und den großen Aufwand, einen günstigen Rasentraktor zu besorgen. Eine weitere Anschaffung war ein neuer Ballfangzaun. Ziel für die Zukunft müsse eine sehr enge Zusammenarbeit der älteren Generation mit dem Nachwuchs sein.

Eingefahrene Schienen müssen mit neuen Ideen verschmelzen und Grundlage der Vereinstätigkeit werden. Ein weiteres Anliegen, das unterstützt werde, sei die Integration von Flüchtlingen. Eine Reihe dieser jungen Menschen finde bereits Platz im Verein und werde im Sport sowie dem sozialen Umfeld eingebunden.

Fußballjugendleiter Hermann Zahn berichtete von einer sehr schweren Nachwuchsarbeit, da, wie bei anderen Vereinen, die Zahlen stark rückläufig seien. Derzeit seien 15 Kinder der F- und G-Jugend fest beim Verein, in den anderen Klassen stünden Spielgemeinschaften an. Sein Dank galt den Vätern, die ihm zur Seite stehen. Als Platzwart bat er um Hilfe und Unterstützung.

Für die Sparte Gymnastik berichtete Annemarie Weiß von einer Beteiligung von durchschnittlich 15 Frauen, dabei sei die älteste 78 Jahre alt. Großes Lob galt Übungsleiterin Angela Kopczek für ihr Engagement. Rita Heindl informierte aus den Sparten Aerobic, Zumba, Rückenschule und Mutter-Kind-Turnen über sehr gute Beteiligung.

Als Fußball-Abteilungsleiter ging Jürgen Renner auf die Platzierungen der 1. Mannschaft ein. Leider konnte keine 2. Mannschaft gestellt werden, jedoch seien derzeit wieder über 20 Spieler im Training. Hallenturniere, Jahresabschlussfeier, Trainingslager in Pilsen, eine Skifahrt sowie die Anschaffung neuer Trainingsanzüge standen zudem im Kalender. Als großes Ziel nannte Renner die Nachwuchsarbeit, um wieder alle Jugendteams sowie eine 2. Herrenmannschaft selbstständig zu betreiben.

Engagement steigern

Dazu müsste aber das ehrenamtliche Engagement der Mitglieder steigen und die Aufgaben auf mehrere Schultern verteilt werden. Nur wenn alle ihre Ideen und Kraft einsetzten und sich Personen mit sportlichem Wissen und Spaß engagierten, sei dies möglich, so Renner. Auch habe der FC die Aufgabe, sich wieder mehr in der Öffentlichkeit zu zeigen und Werbung für den Verein zu machen.

Der Kassenbericht von Rita Heindl zeigte ein schönes Plus. Ihr Dank galt allen Helfern, der Stadt, den Spendern sowie den FCG-Fanclub-Gründern Philip Kogelbauer und Stefan Renner, die durch ihr Engagement Geld in die Vereinskasse brachten.
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