Minister Martin Zeil mit froher Kunde: 12,6 Millionen Euro Förderung für Fraunhofer "Umsicht"
Internationaler Meilenstein entsteht

Das Geld ist hier auf jeden Fall nachhaltig angelegt!
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
03.05.2013
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"Das Fraunhofer-Institut und Bayern gehören zusammen": Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil setzte einen Meilenstein, als er am Freitag im Fraunhofer-Institut "Umsicht" kostbare Post überbrachte. Der Freistaat fördert die Energiespeicher-Forschung in Sulzbach-Rosenberg mit rund 12,6 Millionen Euro in den nächsten fünf Jahren.

Die Freude stand den Verantwortlichen ins Gesicht geschrieben, als der Minister aus dem Dienstwagen stieg und die ersten Hände schüttelte. Nach einem kurzen Porträt des Sulzbach-Rosenberger Institutsteils durch dessen Leiter Prof. Dr. Andreas Hornung ließ Martin Zeil keinen Zweifel daran, dass das Technologie-Motto "Vom Labor auf den Markt" ganz im Sinne des Ministeriums ist.

Die 12,6 Millionen Euro Förderung seien ein respektabler Innovationsschub für die Oberpfalz. "Das Geld ist hier auf jeden Fall nachhaltig angelegt!" Durch die enge Kooperation von "Umsicht" mit der Technischen Hochschule Amberg-Weiden könne die Wirtschaft optimal unterstützt werden. Den Standort Sulzbach-Rosenberg mit seinen Verbindungen und Vernetzungen sah er als ideal an.

Politik trägt Früchte

Martin Zeil führte den starken Rückgang der Arbeitslosigkeit bis auf 3,3 Prozent im Landkreis auf die effektive Politik der Staatsregierung zurück. "Dieser Zuwendungsbescheid ist zum Beispiel ohne finanzielle Mehrbelastung ermöglicht worden. Wir bauen sogar Schulden ab!"
Der Leiter des Fraunhofer-Institutes "Umsicht", Prof. Dr. Eckhard Weidner, erklärte, dass das "Centrum für Energiespeicherung" in ein größeres nationales und internationales Netzwerk eingebunden sei, mit Synergien im Bereich elektrische und thermische Speicher. "Es ist ein wichtiger Bestandteil unserer Gesamtaktivitäten!"

Landrat Richard Reisinger sah den Akt der Zuwendungsübergabe von der Rangordnung her so, "als wenn Rosenberger Kirwa und Altstadtfest zusammenfallen". Er bat auch um Hilfe bei der räumlichen Ausweitung des Instituts in den vorhandenen Gebäuden. "Sollte das klappen, rückt der Status der politischen Seligsprechung für Sie in greifbare Nähe!", stellte er dem Wirtschaftsminister schmunzelnd in Aussicht. Bürgermeister Michael Göth hoffte darauf, dass möglichst viele neue Mitarbeiter von "Umsicht" in die Hochschulstadt Sulzbach-Rosenberg zögen, die jetzt schon 30 Prozent der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze des Landkreises beherberge. Eine Besichtigung der Hallen schloss sich an.
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