Mitgliederversammlung des Bauvereins - Letztes Jahr 230 000 Euro Gesamtinvestitionen
120 Wohnungen im Bestand

Lokales
Sulzbach-Rosenberg
15.04.2013
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"Derzeit sind die Wohnungen des gemeinnützigen Bauvereins begehrt", betonte bei der Jahresmitgliederversammlung im Gasthaus "Zur Linde Kleinfalz" Vorstandsmitglied Manfred Pickel. Vorstandsmitglied Walter Zimmermann informierte über Renovierungs- und Instandsetzungs-Maßnahmen 2012 und den vorgesehenen Wirtschaftsplan 2013.

Nach der Begrüßung durch Aufsichtsratsvorsitzenden Johann Dinzl berichtete Manfred Pickel von vier gemeinsamen Sitzungen von Vorstand und Aufsichtsrat. Er ging dabei auch auf die rechtlichen Grundlagen der Genossenschaft und auf den Ablauf der letzten Mitgliederversammlung ein. Die Ertragslage mit einem Bilanzgewinn in Höhe von 9070 Euro, der sich aus dem verbleibenden Jahresüberschuss und dem Gewinnvortrag aus dem Vorjahr zusammensetzt, sei stabil, sagte er.

Positive Zahlungsmoral

Derzeit seien die Wohnungen der Genossenschafen begehrt. Dies gelte auch für den Gemeinnützigen Bauverein Sulzbach-Rosenberg. "Die Zahlungsmoral der Mitglieder ist positiv", freute sich Pickel.

Der zum 31. Dezember 2012 verwaltete Wohnungsbestand umfasste 30 Gebäude in Sulzbach-Rosenberg und Neukirchen mit 120 Wohnungen, 79 Garagen, fünf Stellplätzen, 14 Holzlegen und je einem Büro, einer Werkstatt und einem Geräteschuppen, teilte Manfred Pickel mit.

Die Gesamtinvestitionen 2012 betrugen rund 230 000 Euro, berichtete Vorstandmitglied Walter Zimmermann, der die einzelnen Renovierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen vorstellte. Ein Großteil davon sei nach den Großbränden in der Königsberg- und in der Unteren Gartenstraße angefallen, wobei ein Teil davon nicht von der Brandversicherung, sondern vom Bauverein bezahlt werden musste. Für 2013 sind laut Wirtschaftsplan 200 000 Euro für bauliche Maßnahmen vorgesehen.

Auf neue Rechnung

Der Aufsichtsrat genehmigte den Geschäftsbericht und den Jahresabschluss und sprach sich die Verwendung des Reingewinns auf neue Rechnung aus, erläuterte Aufsichtsratsvorsitzender Dinzl vor der einstimmigen Entlastung des Vorstandes und des Aufsichtsrates durch die Mitgliederversammlung.
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