05.09.2014 - 00:00 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

Nebel, Sonne, Gewitter und warm

von Redaktion OnetzProfil

Während das lange angepriesene Spätsommerhoch in dieser Woche eher zum Rohrkrepierer wurde, und wir weiterhin um jeden warmen Sonnenabschnitt kämpfen, gibt's auf Island einen kleinen "Nebenkriegsschauplatz". Dort brodelt optisch spektakulär, bislang aber relativ harmlos, der Vulkan Bardarbunga vor sich hin. Das mag sich etwas anhören wie eine italienische Cocktailparty, ist aber für Island und die Umgebung eine ernste Bedrohung.

Nichts passiert

Der Bardarbunga zählt im Volumen zu einem der größten Vulkane der Welt, und nach einer seitlichen Spalteneruption schließen Experten vor Ort auch einen Ausbruch im Zentralkrater nicht mehr aus. Dies hätte einmal mehr weitreichende Konsequenzen: Größere Aschewolken würden nicht nur den Flugverkehr behindern, sondern auch indirekt auf unser Wetter einwirken. Noch kälter, noch nasser, wir werden sehen. Noch ist aber nichts passiert. Und bis dahin heißt das Motto: weiter unbeständig, aber wenigstens mal wärmer.

Am heutigen Freitag gibt's zunächst wieder örtlich lästigen Hochnebel, nach dessen Auflösung aber immerhin zwischen vier und sechs Sonnenstunden. In die blauen Lücken quellen aber auch einige Wolken in den Himmel, und am Nachmittag besteht ein 40-Prozent-Risiko für lokal begrenzte Gewittergüsse. Immerhin spielen die Temperaturen einigermaßen mit und erreichen 21 Grad in Hirschbach, 23 in Illschwang und 24 in Rieden.

Wechselnd bewölkt

Der Samstag macht es nicht viel besser. Nach örtlichem Nebel oder Hochnebel gibt es zwischen fünf und sieben Sonnenstunden, aber vor allem nachmittags wieder Quellwolken und in schwülwarmer Luft örtliche, teils kräftige Gewittergüsse.

Die Wahrscheinlichkeit ist sogar noch etwas höher, als am Freitag. Bei maximal 22 Grad in Freihung, 23 in Freudenberg und 25 in Ursensollen ist aber eventueller Regen wenigstens warm.

Am Sonntag nimmt die Schauer- und Gewitterwahrscheinlichkeit insgesamt ab, dafür gehen aber auch die Temperaturen schon wieder leicht zurück. Vor allem vormittags sind die Wolken dichter mit noch etwas Regen, danach ist es wechselnd bewölkt mit rund drei bis fünf Sonnenstunden, und es bilden sich nur noch vereinzelt Schauer. Die Höchstwerte liegen bei 20 Grad in Etzelwang, 21 in Sulzbach und 23 in Amberg.

Von Montag bis Mittwoch gibt es freundlichen Sonne-Wolken-Mix und es bleibt trocken. Mit 17 bis 21 Grad wird's allerdings frischer, und auch die Nächte sind mit acht bis vier Grad kalt. Nach Wochenmitte geht die Tendenz zu mehr Schauern in weiterhin kühler Luft. Auch der September lässt sich bislang also leider bitten.

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