Obst- und Gartenbauverein Obersdorf-Unterschwaig ehrt Mitglieder
Ortspflege als Pluspunkt

Lokales
Sulzbach-Rosenberg
22.04.2013
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Für sein Engagement in den Ortschaften galt dem Obst- und Gartenbauverein Obersdorf-Unterschwaig bei der Hauptversammlung im Schützenheim das Lob des Stadtoberhaupts. Im Mittelpunkt standen außerdem Ehrungen und ein Vortrag von Apothekerin Barbara Maisch über Arzneipflanzen.

Sie führte aus, dass fast alle Medikamente aus der Natur stammten - sie werden nur chemisch abgewandelt. Medikamente bestünden häufig aus Arzneipflanzen wie Schlafmohn, Weidenrinde, Mädesüß, Roter Fingerhut, Eibe oder Johanniskraut. "Während die Pflanzen in der Natur zum Teil sehr giftig sind, sind sie in der richtigen Dosis und chemisch abgewandelt als Medikament sehr wirksam", so die Expertin.

An die Aktivitäten des vergangenen Jahres erinnerte Schriftführerin Sabine Stümpfl. Sie nannte Oberbrunnenschmücken, Gestaltung einer Maiandacht, Brunnenfest, Besichtigung des Schlackenberges, Wanderung mit einem Schäfer, Ausbuttern, Weinrebenflechten und die alljährliche Adventsfeier.

Gute Zusammenarbeit

Kassierin Hilde Tamme stellte die Einnahmen und Ausgaben für das Jahr 2012 vor. Die Rechnungsprüfung ergab keinerlei Beanstandungen. Anschließend folgte die Ehrungen langjähriger Mitglieder. 1. Bürgermeister Michael Göth, Edith Zimmermann vom Kreisverband und Vorsitzender Gerald Herbst zeichneten die Jubilare Else Weber, Simone Wonneberger, Günter Wonneberger und Barbara Aumer für 15 Jahre sowie Gerhard Kirschner für 25 Jahre Vereinszugehörigkeit aus. Zimmermann dankte insbesondere auch dem ehemaligen Vorsitzenden Hermann Bühler für die stets gute Zusammenarbeit.
Auch Bürgermeister Michael Göth lobte die harmonische Kooperation und betonte, dass Orte, in denen ein Obst- und Gartenbauverein bestehe, besonders gepflegt seien.

Zum Abschluss informierte Vorsitzender Gerald Herbst die Mitglieder über die geplanten Termine für das Jahr 2013. So erfolgt unter anderem eine Tagesfahrt zum Nepal-Himalaya-Pavillon nach Wiesent bei Wörth. Herbst bedankte sich bei allen, die durch ihre Hilfe die durchgeführten Aktivitäten ermöglichten.
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