Rohrwerk Maxhütte stellt heuer zehn neue potenzielle Mitarbeiter ein: Nun 28 junge Auszubildende
Höchsten Stand seit 2001 erreicht

Freude über neue Mitarbeiter im Rohrwerk Maxhütte: Betriebsratsvorsitzender Karl-Heinz König und Ausbilder Hans Donhauser, Ausbilder Elektro (von links),Helmut Schöpf, Ausbilder Mechanik (rechts), Margit Högner, Ausbilderin der Kaufleute (Dritte von rechts). Bild: Gebhardt
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
03.09.2014
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"Wir haben damit den Höchststand an Auszubildenden im Rohrwerk mit insgesamt 28 erreicht", freute sich Ausbildungsleiterin Margit Högner beim Pressetermin. Eingestellt werden im Rohrwerk Maxhütte heuer 10 neue Mitarbeiter: 2 Industriekaufleute, 3 Elektroniker, 3 Industriemechaniker, 2 Maschinen- und Anlagenführer.

Montanindustrie und Stahlverarbeitung haben lange Tradition in der Oberpfalz. Fast 150 Jahre gab es die Maxhütte mit ihren Stahl-, Walz- und Bergwerken, das Rohrwerk Maxhütte setzt diese Reihe seit 60 Jahren erfolgreich fort. Die betriebliche Ausbildung junger Fachkräfte ist hierbei ein wichtiger Baustein des Unternehmenserfolgs und Zukunftsfähigkeit der Rohrwerk Maxhütte GmbH.

Schon 1936 begann man im Mutter-Unternehmen des Rohrwerks, der "Eisenwerk-Gesellschaft Maximilianshütte mbH" mit der betrieblichen Ausbildung. Das 1954 gegründete Rohrwerk erhielt seine Auszubildenden bis 1990 von der Maxhütte. Nach zwei Konkursen (1987 und 1998) wurde die Maxhütte 2002 endgültig geschlossen, das Rohrwerk im Jahr 2000 von der Aicher-Gruppe übernommen.

Im September 2001 fiel der Startschuss für eine Ausbildung unter eigener Verantwortung. Seitdem erlernten und erlernen eine Vielzahl junger Menschen verschiedene Berufe im Rohrwerk. So wurden bis heute insgesamt 74 Ausbildungsverträge in den Sparten Eurokauffrau (1), Industriekauffrau/-mann (12), Speditionskaufmann (1), Werkstoffprüfer/-in (2), Elektroniker/-in (21), Industriemechaniker/-in (18), Zerspanungsmechaniker/-in (7), Maschinen- und Anlagenführer/-in (11), geschlossen und eine Ausbildung zum "Maschinen- und Anlagenführer" zum Industriemechaniker verlängert.

Nur 3 dieser 74 jungen Menschen hätten ihre Ausbildung vorzeitig abgebrochen, 13 ehemalige Azubis verzichteten auf unbefristete Übernahme und entschieden sich für eine weiterführende Schule. Alle anderen jungen Rohrwerker sind noch immer dort beschäftigt und tragen ihren wichtigen Teil zum Unternehmenserfolg bei.

Die positive Tendenz bestätigt sich heuer: Seit 1. September hat das Rohrwerk den höchsten Beschäftigungsstand seit 2001 von jungen Menschen in Ausbildung - eine klare Erfolgsgeschichte.
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