Schulweghelfer werben um Unterstützung
Schutz im täglichen Verkehrschaos

Lokales
Sulzbach-Rosenberg
15.04.2013
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Rund 100 Kinder wurden für das neue Schuljahr an der Pestalozzischule angemeldet. Wie ihre älteren Schulkameraden werden sie jeden Morgen mit dem Bus oder zu Fuß zur Schule gehen.

Bushelfer an den Haltestellen in den Außenbezirken und Schulweghelfer an gefährlichen Kreuzungen nahe der Pestalozzischule sorgen dafür, dass die kleinen Verkehrsanfänger dabei nicht unter die Räder kommen.

Bei der Schuleinschreibung stellten sich die Schulweghelfer den neuen Eltern und Kindern vor. "Gerade an der Ampel über die Hofgartenstraße gibt es morgens regelmäßig gefährliche Situationen", erläuterten Melanie Herold, Elternbeiratsvorsitzende und Schulweghelferin, und ihre Kollegin Claudia Hack.

"Die Autos fahren über den Bürgersteig, blockieren den Übergang oder fahren sogar bei Rot!", fügte Manuela Seitz hinzu. Die engagierten Frauen zeigten den Eltern Fotos vom alltäglichen Verkehrschaos an der Ampel und an der Einmündung der Weiherstraße in die Rosenberger Straße, unterhalb des Friedhofs.
Die beiden Stellen seien besonders gefährlich, führte Hack aus. Deshalb werden diese Fußgängerüberwege morgens von den Schulweghelfern betreut. Die Eltern drückten ihnen ihre Anerkennung für das ehrenamtliche Einsatz aus. Weil auch immer wieder Schulweghelfer ausscheiden, erklärten sich einige bereit, im neuen Schuljahr an einem Morgen der Woche diese wichtige Aufgabe zu übernehmen. "Wir brauchen Nachwuchs, damit die Kinder auch weiterhin heil und gesund in die Schule kommen!", fasste Hack zusammen und warb um weitere Unterstützung.
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