22.04.2013 - 00:00 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

Senioren-Union will sich nicht verstecken Nicht auf Alter beschränken

Die Senioren-Union Amberg-Sulzbach will sich nicht auf Themen für 65-jährige und ältere Mitglieder beschränken. Dies machte Vorsitzender Erich Birzer bei der Kreisversammlung deutlich. Mittlerweile sind mehr als 25 Prozent der Menschen in Deutschland über 60 Jahre alt.

Von links Rudolf Kraus, Erich Birzer, Franz Richter (erste Reihe), von links zweite Reihe Roswitha Hubmann, Hans Kormann, Therese Lippert, Herbert Demleitner, Herbert Bauer und Werner Naundorf. Bild: hi
von Erich HiltlProfil

In seinem Rückblick erwähnte der Vorsitzende elf Vorstandssitzungen in den vergangenen zwei Jahren, eine Fahrt in den Landtag, Vorträge für den Pflegebereich, die Besichtigung mehrerer Seniorenheime und Diskussionen mit Politikern wie zuletzt mit dem Kastler Bürgermeister Stefan Braun und den Bundestagsabgeordneten Alois Karl. Der Kreisverband hat laut Birzer 98 Mitglieder. Der Vorsitzende wünschte sich, "dass Menschen nach Aufgabe ihres Mandats nicht der CSU den Rücken kehren, sondern Mitglied werden und mitarbeiten". Man sollte auch Forderungen stellen, zum Beispiel bei Wahlen, denn "Erfahrung gestaltet auch die Zukunft". Bezirksvorsitzender Rudolf Kraus meinte, dass gerade die Älteren mehr Einfluss auf die CSU haben sollten. In seinem Vortrag ging der ehemalige Bundestagsabgeordnete auf die Anrechnungszeiten bei Frauenrenten und unterstrich die Gewichtung einer Lebensarbeitszeit von 45 Jahren. Ebenso forderte er die Mitglieder der Senioren-Union auf, in Gemeinde-und Kreistagen vertreten zu sein und sich bei Wahlen nicht verstecken. Die CSU komme an Mindestlöhnen nicht vorbei, meinte Kraus und sprach davon, dass man sich "leider zwei Jahre zierte".

Näher ging Kraus auf die Vor- und Nachteile der Riesterrente ein und meinte dazu: "Die angedachten Ziele wurden nicht erreicht". In der Diskussion mutmaßte Franz Richter, dass eine Pkw-Maut auch eine versteckte Steuer sein könnte.

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