19.05.2004 - 00:00 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

Siedlergemeinschaft Rosenberg erhöht Beitrag auf 18 Euro - Einige Termine stehen an Wertvolle Impulse für den Stadtteil

Bürgermeister Gerd Geismann bescheinigte der Siedlergemeinschaft, dem Ortsteil Rosenberg wertvolle Impulse zu geben. Dass die Mitglieder sich in ihrem Verband gut aufgehoben fühlen, zeigte die Tatsache, dass sogar eine Beitragserhöhung einstimmig akzeptiert wurde. Zur Jahreshauptversammlung hatte die Siedler- und Eigenheimergemeinschaft Rosenberg ihre Mitglieder in den Saal des Feuerwehrhauses eingeladen.

von Helga KammProfil

Dabei zeigte Vorsitzende Hildegard Geismann die gesellschaftlichen und informativen Veranstaltungen des vergangenen Jahres auf. 42 Jubilare konnten für langjährige Mitgliedschaft geehrt werden. Der Bürgermeister sprach Lob und Dank aus und zeigte sich, die Stadt betreffend, sehr zuversichtlich: "Sulzbach-Rosenberg befindet sich im guten Fahrwasser!".

Günstige Tarife

Nach vielen Jahren gebe es diesmal einen Haushalt ohne Neuverschuldung, Verbindlichkeiten könnten abgebaut werden, Investitionen stünden an, auch für die Ortskernsanierung in Rosenberg. Siegfried Kleinert zeigte Vergünstigungen durch den 76844 Mitglieder zählenden Landesverband auf. Bei Versicherungen zum Beispiel könnte er für seine Mitglieder günstige Tarife aushandeln. Da der Mitgliedsbeitrag zwölf Jahre lang habe gehalten werden können, hätte die große Mehrheit jetzt einer Erhöhung zugestimmt.

Die Bezieher von E.on-Nachtstrom forderte Kleinert auf, angesichts veränderter Berechnungszeiten die Rentabilität zu überprüfen. Im Hinblick auf die Beitragsanpassung wies der stellv. Vorsitzende Konrad Regler auf die wie überall gestiegenen Kosten hin, u.a. beim Druck der Vereinszeitschrift. Er schlug der Versammlung eine Erhöhung von 16 auf 18 Euro im Jahr vor, was einstimmig akzeptiert wurde.

Regler machte auf preisliche Vergünstigungen aufmerksam, die Siedlerbund-Mitglieder beim Einkauf bei verschiedenen Firmen erhalten, zum Beispiel auf dem Laubhof für Rindenmulch und Erde, bei der BayWa und der Gärtnerei Frauenknecht.

In ihrem Jahresbericht zeigte die Vorsitzende Hildegard Geismann eine Vielzahl von gesellschaftlichen Veranstaltungen der Siedlergemeinschaft auf: Bei der 750-Jahr-Feier Rosenbergs im Mai gab es Kaffee und Kuchen vor der Feuerwehr, das Sommerfest am Schlössl-Schulhaus bot auch für Kinder Spiel und Spaß, der traditionelle Erntedankabend im Oktober war Rückblick aufs Gartenjahr.

Großen Anklang fand ein Tagesausflug nach Unterfranken, auch bei der Aufräumaktion der Stadt langten Siedlerbund-Mitglieder mit zu. Ein Bastelabend mit Christa Riehl stand ebenso auf dem Programm wie der Faschingsball zusammen mit den Loderhof-Siedlern. Zwei Fachvorträge hatten Themen rund ums Haus zum Inhalt, einmal ging es um die Sicherheit, zum anderen um Solarenergie.

Spende überreicht

Erstmals stellte die Siedlergemeinschaft eine Spende von 500 Euro zur Verfügung, und zwar der Lebenshilfe und der Städtischen Sing- und Musikschule. Das Geld wurde verwendet für die Bildung einer Musikgruppe, in der Behinderte und Nichtbehinderte gemeinsam unterrichtet werden.

Als Termine für die kommenden Monate stehen fest die Prüfaktion für Feuerlöscher am 2. und 3. Juli, die Fahrt zur Landesgartenschau in Burghausen am 10. Juli, das Sommerfest am 7. August und die Weinfahrt am 18. September. Hildegard Geismann dankte nicht nur ihrer Vorstandschaft, auch den Austrägern der Mitgliederzeitung, Gerätewart Andreas Hiltl und Anni Kaufmann, die bei runden Geburtstagen Glückwünsche überbringt. Für 14 Neuaufnahmen hatte es ein Lob vom Landesverband gegeben; der Mitgliederstand beläuft sich auf 546.

Dass die Kassenführung in Ordnung ist, bescheinigte Revisor Hans-Hermann Lier dem Kassier Bernd Renner. Lier wies auf Veranstaltungen der Umweltorganisationen hin, die unter "Bayern-Tour Natur" laufen, und rief zu deren Unterstützung auf.

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