SPD-Stadtratsfraktion erkundet Neubaugebiet Kropfersricht - Schon viele Interessenten für die ...
Idealer Platz für junge Familien

Fraktionschef Joachim Bender (links) und die Stadtratskollegen der SPD informierten sich über das Neubaugebiet. Bürgermeister Michael Göth (Dritter von links) und Hans Jürgen Winter vom Liegenschaftsamt (rechts) gaben Auskunft. Bild: Gebhardt
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
06.09.2014
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"Das ist der Klassiker!" SPD-Stadtrats-Fraktionsvorsitzender Joachim Bender und seine Stadtratskollegen zeigten sich hocherfreut über das neue Baugebiet, das die Stadt in Kropfersricht ausweisen wird.

In ihrem Stadtentwicklungsprogramm habe die SPD genau solche Abrundungen angeregt, wie sie jetzt verwirklicht würden. "Das wird nirgends deutlicher als hier!" Der Stadtrat hatte am 22. Juli einstimmig den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan gefasst (wir berichteten). Gemeinsam mit Bürgermeister Michael Göth und Liegenschaftsverwalter Hans-Jürgen Winter besahen sich die Kommunalpolitiker den Nord-West-Rand der Ortschaft.

Kein Finanzrisiko

Göth erklärte, dass die Stadt mit der Ausweisung dieser 24 Parzellen auf den demographischen Trend reagiert habe, durch eine außerhaushaltliche Finanzierung keine Risiken eingehe und dem Wunsch nach kleineren Parzellen Rechnung trage.

Berücksichtigen müsse man aber im Gesamtkonzept der Stadt auch, dass manche Siedlungsgebiete quasi "überalterten" und auch dort Häuser an junge Familien verkauft würden, die diese dann renovieren.

Diesen Trend bestätigte auch hans-Jürgen Winter: Die Tendenz gehe eindeutig zum kleinen Einfamilienhaus. Das sei im Stadtzentrum nur sehr begrenzt realisierbar. Dementsprechend hätten die Grundstücke in Kropfersricht Größen zwischen 583 und 744 Quadratmetern. Der Bebauungsplan sei übrigens im Prinzip schon vor 20 Jahren aufgestellt, jedoch nicht weitergeführt worden.

Zum Zeitplan äußerten sich Göth und Winter vor der SPD-Fraktion ebenfalls: Nachdem im Herbst der Grundstückserwerb abgeschlossen werde, könne die Stadt im Frühjahr mit der Erschließung des insgesamt 1,9 Hektar großen Baugebietes (23 Bauparzellen plus Kinderspielplatz) beginnen. Dann starte der Verkauf.

Gebaut werde die Kanalisation, Strom- und Wasserversorgung sowie eine 5,5 Meter breite Ring- bzw. Verbindungsstraße, die alle Parzellen verbinde. Die Zufahrt werde ebenfalls ausgebaut, was auch die jetzigen Anlieger betreffe. Das Trinkwasser kommt in diesem Bereich von der Illschwang-Gruppe.

Klimaschutz einbeziehen

Achten will die Stadt, erklärte Hans-Jürgen Winter weiter, auf klimaschutzgerechte Bauprojekte im Neubaugebiet, vor allem in Bezug auf Energieversorgung und -einsparung. "Aber da sind die Bewerber selber schon sehr darauf bedacht!"

"Wenn im Frühjahr 2015 verkauft wird, kann im Herbst mit dem Bau begonnen werden", kündigte Bürgermeister Michael Göth an. Im Übrigen hätten sich jetzt schon für gut die Hälfte der 23 Parzellen Interessen bei der Stadt angemeldet.
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