28.08.2014 - 00:00 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

Staatliches Bauamt plant Verbindung nach Amberg entlang B 85 - Etwa ein Kilometer neue Trasse Neuer Radweg: Stadt zahlt mit

Radfahrer dürfen sich freuen: Die Verbindung zwischen Amberg und Sulzbach-Rosenberg entlang der Bundesstraße 85 wächst wieder ein Stück weiter. Das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach plant den Neu- und Ausbau eines Feld- und Waldweges sowie eines Radweges zwischen Kropfersricht und der Brücke nach Siebeneichen. Die Stadt beteiligt sich auf ihrem Gebiet an den Kosten.

Der Feldweg links bei der Einfahrt nach Kropfersricht an der B 85 wird auf drei Meter Breite ausgebaut und asphaltiert. Im späteren Verlauf des Radweges genügen dann 2,5 Meter. Bild: Gebhardt
von Joachim Gebhardt Kontakt Profil

Es handelt sich um einen knapp einen Kilometer langen Abschnitt nördlich der B 85, also auf Kropfersrichter Seite entlang der Bundesstraße bis zum Brückenbauwerk der Kreisstraße AS 35. Der Stadt Sulzbach-Rosenberg gehört ein 217 Meter langer Abschnitt eines bestehenden Weges zwischen der Einmündung nach Kropfersricht und dem Parkplatz.

Drei Meter Breite

Stadtbaumeisterin Petra Schöllhorn stellte in der Stadtratssitzung die Pläne des Staatlichen Bauamtes vor, das hier im Auftrag des Bundes handelt. Der im Eigentum der Stadt stehende, nicht ausgebaute Feld- und Waldweg solle auf einer Breite von drei Metern asphaltiert werden. Der Unterhalt für diesen öffentlichen Weg gehe dann auf die Stadt über.

Bis zu einer Breite von 2,5 Metern plus Bankette übernehme die Bundesrepublik bei bestehenden Wegen die Baukosten, die restlichen 50 Zentimeter habe die Stadt zu tragen, erklärte die Amtsleiterin. Die Kosten für die Stadt schätze man anteilig an den 217 Metern auf rund 7750 Euro.

Bis zum Brückenbauwerk

Doch der neue Weg endet dann natürlich noch nicht: Der Parkplatz wird mit eingebunden, dann zieht sich der nur mehr 2,5 Meter breite (weil neu gebaute) Radweg etwa 800 Meter entlang der Bundesstraße bis zur Brücke der AS 35. Dort schließt er sich an den bereits bekannten Weg an.

"Der Feldweg befindet sich ja bereits in der Baulast der Stadt", erläuterte Petra Schöllhorn. Die Maßnahme sei Teil einer Radwegeverbindung Amberg-Sulzbach (bis zur Bereitschaftspolizei-Unterkunft bzw. dem Autobahnzubringer (Staatsstraße 2164) und deshalb zu begrüßen.

Drei Meter breit müsse der Weg in diesem Abschnitt sein, um den landwirtschaftlichen Verkehr aufzunehmen, antwortete die Stadtbaumeisterin Dr. Thomas Steiner (SPD). Gabi Mutzbauer von den Grünen konnte sich mit einem Radweg entlang der Bundesstraße gar nicht anfreunden, sie stimmte auch gegen den Beschlussvorschlag.

Befürchtungen von Karl-Heinz Herbst, dass im Verlauf des Weiterbaus Richtung Sulzbach noch mehr Kosten für die Stadt fällig würden, zerstreute die Stadtbaumeisterin. Neue Radwege lägen voll in der Last des Bundes. Auch gebe es Zielgruppen, die solche Verbindung lieber nutzten als etwa den Fünf-Flüsse-Radweg.

Im Herbst geht es los

Gegen eine Stimme entschied der Stadtrat schließlich, die geschätzten Kosten für die Mehrbreite von 7750 Euro zu übernehmen, ebenso die Unterhaltslast und Winterdienst für die restlichen Abschnitte. Die Arbeiten sollen noch im Herbst starten.

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