Stadt appelliert an Eigentümer: Sträucher und Hecken dürfen Straßenverkehr nicht stören
Wenn das Grün zu üppig wuchert

Hätten Sie das Schild entdeckt? Beispiele gibt es viele, die Stadt bittet jetzt um Abhilfe. Bild: Gebhardt
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
29.08.2014
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Es knackst und knirscht, dann ist der Ast ab: Ein Lastwagen ist in die Hecke geraten. Das Problem: Die Sträucher ragen weit in die Fahrbahn hinein, und das darf nicht sein. Verkehrsschilder wachsen zu, die Sicht der Autofahrer wird behindert. Die Stadtverwaltung appelliert an alle Privatleute, darauf zu achten, dass die Vorschriften eingehalten werden. Auch ein Antrag im Stadtrat zielte in diese Richtung. Gerade in den Sommermonaten ist darauf achten, dass die Bäume und Sträucher aus den Gärten nicht in den Straßenraum hinein wuchern und damit ein Hindernis für Fußgänger und Straßenverkehr darstellen.

Die Stadtverwaltung appelliert daher an alle Grundstückseigentümer, die Äste soweit zurückzuschneiden, dass sie nicht mehr in den öffentlichen Bereich hineinragen. Eigentümer sind immer auf der sicheren Seite, wenn bei Gehwegen eine "Lichtraumhöhe" von 2,50 Metern eingehalten wird. Grenzt ein Grundstück aber direkt an den Fahrbahnrand, ist eine senkrechte Höhe von mindestens 4,50 Metern vom Bewuchs freizuhalten.

Besonders Verkehrsschilder werden immer wieder überwuchert und verlieren dadurch ihre Wirkung. Auch die städtische Kehrmaschine kann die Straßenreinigung bei überhängenden Sträuchern nur mehr bedingt durchführen. Die Verwaltung schreibt: "Bitte tragen auch Sie dazu bei, dass keine vermeidbaren Unfälle entstehen und die Straßenreinigung sachgemäß erfolgen kann."

Die Stadt veranlasst derzeit Kontrollen, um Gefährdungen von Fußgängern und Straßenverkehr festzustellen. Die Grundstückseigentümer werden in einem solchem Fall schriftlich zur Beseitigung der Gefahrenquelle aufgefordert. Es gibt auch Fachfirmen, die sich auf solche Fälle spezialisiert haben.
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