15.04.2013 - 00:00 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

Suchtarbeitskreis informiert über Jugendschutz bei Festen Geregelter Freiraum

von Redaktion OnetzProfil

Junge Leute brauchen Freiräume, wie sie Feste und Kirchweihen bieten. Dabei gilt es aber auch gewisse Spielregeln zu beachten. Im Landkreis hatten die Bürgermeister zusammen mit Landrat Richard Reisinger und dem Arbeitskreis Jugendschutz verbindliche Regelungen für den Barbetrieb vereinbart. Weil sich diese Vorgaben gut bewährt haben, gelten sie auch 2013.

Dabei sind abgegrenzte Barbereiche einzurichten, zu denen nur Erwachsene Zutritt haben und aus denen keine Spirituosen gebracht werden dürfen. Außerhalb dieses Areals gibt es auch keinen Schnapsausschank. Plakate weisen auf den Jugendschutz hin.

Das Jugendschutzgesetz stellt nach Angaben des Landratsamtes nur den Rahmen bezüglich der Dauer des Aufenthalts von Jugendlichen und des Ausschanks von alkoholischen Getränken an Jugendliche dar. Veranstalter könnten durchaus strengere Maßstäbe setzen. Maßnahmen zur Trinkanimation für alkoholische Getränke, wie "Happy Hour", "Flatrate-Saufen", "Ladies night" haben keinen Platz auf Festen in der Region.
Veranstalter können Infoblätter zum Jugendschutz, Plakate sowie Einlassbänder Ü16 und Ü18 zum Selbstkostenpreis von sieben Cent pro Stück bei der Geschäftsstelle des Suchtarbeitskreises im Gesundheitsamt, Hockermühlstraße 53, 92224 Amberg, anfordern (gesundheitfoerderung[at]amberg-sulzbach[dot]de). Ansprechpartner sind Gerhard Fleischmann (Tel. 0 96 21/39-657) und Irene Hug (Tel. 0 96 21/39-676. Materialien und die Bestellliste zum Jugendschutz können ferner im Internet unter der Adresse www.suchtinfo-oberpfalz.de oder www.amberg-sulzbach.de/gesundheitsamt herunter geladen werden.

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