Treppe ist kein Hindernis für den Igel

Lokales
Sulzbach-Rosenberg
01.09.2014
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(rlö) Den ganzen Sommer vergebliches Warten auf den gestachelten Gartenmitbewohner, den Igel. Wo ist er heuer nur abgeblieben, ist er abgewandert, ist ihm gar etwas passiert? Ein Schüsselchen mit frischem Katzenfutter wirkte Wunder. Wie magisch angezogen von dem Duft hat sich der scheue Geselle vorgestern Abend eingefunden. Die acht relativ hohen Steinstufen der Vorbautreppe meisterte er in Freeclimber-Manier völlig problemlos. Nach sauberem Ausputzen der Schüssel verschwand er auf dem gleichen Weg. Gestern schaute er schon wieder vorbei. Nein, er klingelte nicht an der Haustür, sondern hinterließ zwei, drei schwarze Kringelwürstchen auf dem Pflaster. So wie ein echter Igel es seinen begriffsstutzigen Gartenmenschen eben klar macht: Keine Panik, ich bin noch da!
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