VdK zeichnet langjährige Mitglieder aus - Rentenniveau kritisiert
Zuwachs ist ungebrochen

Lokales
Sulzbach-Rosenberg
24.04.2013
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Die Mitgliederentwicklung des VdK laufe positiv, betonte Kreis- und Ortsvorsitzender Herbert Göth bei der Jahresversammlung im Café des Bavaria Seniorenheims. Neben den Berichten standen Ehrungen im Mittelpunkt.

Für 30-jährige Mitgliedsschaft wurden Heinz-Georg Wagner und Georg Matheja ausgezeichnet. Wenn es nicht Sozialverbände wie den VdK gäbe, müssten sie gegründet werden, meinte Bürgermeister Michael Göth. Denn viele Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stünden, seien auf deren Hilfe angewiesen.

Fast 9000 im Kreis

Derzeit gehören dem VdK 1,5 Mio., in Bayern 625 000 und im Kreis 8865 Mitglieder an, berichtete Herbert Göth. Damit habe sich der Mitgliederstand in den letzten Jahrzehnten stetig weiter erhöht. Dazu beigetragen hätten Werbemaßnahmen und Aktivitäten. Darunter falle die Sammlung "Helft Wunden heilen" im Herbst 2012. Wichtig dabei war, das man mit vielen Menschen ins Gespräch gekommen sei. Der Kassenbericht durch Helmut Volk, die Ausführungen vom Revisor Helmut Zetzel und die Entlastung vervollständigen die Regularien. Die "tolle" Rentenerhöhung von 0,25 Euro im Bereich der alten Bundesrepublik, stelle eine Blamage dar, betonte Herbert Göth. Wünschenswert wäre eine Anhebung in ähnlicher Höhe wie bei den Ostrenten gewesen. Als positiv bezeichnete es der Kreisvorsitzende, dass innerhalb der Pflegeversicherung, für Demenzkranke erstmals die Stufe Null mit einer Monatsleistung in Höhe von 320 Euro eingeführt wurde. Eine Diskussion über das künftige Programm und Veranstaltungen des Kreis- und Ortsverbandes rundete die Versammlung ab.
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