14.10.2012 - 00:00 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

Viel Lob beim Ehrenabend für die Rosenberger Feuerwehr - Drei Jubilare schon 65 Jahre dabei "Wichtig für das Selbstwertgefühl"

Zahlreiche Auszeichnungen vergaben die Verantwortlichen beim Ehrenabend der Feuerwehr Rosenberg am Samstag. Drei Jubilare erfuhren die seltene Ehrung für stolze 65 Jahre Vereinszugehörigkeit. Viel Lob und Anerkennung gab es von den Gästen für die Arbeit der Aktiven.

von Autor KÖKProfil

Vorsitzender Hans König blickte auf die Eintrittsjahre der Jubilare zurück. 1947 war auch die Wehr Rosenberg mit dem Wiederaufbau nach dem Krieg beschäftigt. Von den damals neu eingetretenen 14 Männern wurden Johann Sörgel, Hans Hertel und Hans Zagel für 65 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Vor 60 Jahren trat Heinrich Doleschal unter dem damaligen Kommandanten Georg Hartmann dem Verein bei.

Mit Josef Ruppert, Georg Mutzbauer, Michael Gebhardt, Georg Birzer, Josef Zweck, Andreas Hiltl, Christoph Kurz und Siegfried Vetter konnte eine stattliche Anzahl Jubilare für ein halbes Jahrhundert ausgezeichnet werden. Zehn Jahre später, 1972, ließen sich Josef Götz, Alfons Kerscher, Hans Krieger, Albert Wismeth, Georg Winter, Ludwig Herold, Hans-Dieter Krause, Günter Kaufmann, Hermann Wiemann und Gerhard Plötz aufnehmen. Für diese Bereitschaft dankte König im Namen der Wehr. Der Slogan der diesjährigen Werbekampagne im Rahmen der Feuerwehraktionswoche laute "Ich bin dabei. Wo bleibst du?". Die Jubilare hätten keinen Slogan gebraucht, das Wort eines Arbeitskollegen, Nachbarn oder Feuerwehrkameraden habe genügt.
Die Führung der Wehr habe in den Jahrzehnten gewechselt, doch "Sie haben Ihre Mitgliedschaft nicht von Personen abhängig gemacht, sondern sind der Sache Feuerwehr über diesen langen Zeitraum treu geblieben". Nur dank fördernder Mitglieder könnte manche Ausrüstung zusätzlich angeschafft werden.

Aktive verabschiedet

Kommandant Jürgen Schloß konnte Horst Kaufmann für 40 Jahre aktiven Dienst das goldene Feuerwehrehrenzeichen verleihen. Kaufmann absolvierte Ausbildungen zum Sprechfunker, Maschinisten und Atemschutzträger. Einige Jahre wohnte er in Ursensollen und war dort unter anderem stellvertretender Kommandant. Zurück in Rosenberg absolvierte er sämtliche Leistungsabzeichen "die Gruppe im Löscheinsatz" und der technischen Hilfeleistung. Er wirkte als Führungsdienstgrad und 2. Vorsitzender. Derzeit leistet er als Hauptfeuerwehrmann seinen aktiven Dienst.

Nach 43 Jahren wurde Hans Martin Maul in den Feuerwehr-Ruhestand verabschiedet. Mit 17 Jahren trat er bereits bei und ließ sich zum Maschinisten, Sprechfunker und Atemschutzgeräteträger ausbilden. Am hydraulischen Rettungssatz erlebte er manch tragische Unfälle. Als Gruppenführer übernahm er Verantwortung. Er absolvierte viele Leistungsprüfungen und scheidet nun als Brandmeister aus. (Zum Thema)

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