Volkstanzgruppe "La Ronde de Chartres" zu Gast bei den Birgländern - Empfang im Rathaus
Freunde herzlich aufgenommen

Lokales
Sulzbach-Rosenberg
14.04.2013
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Seit 1971 pflegt der Heimatverein Birgland mit der Volkstanzgruppe "La Ronde de Chartres" aus dem Canton Maintenon, dem französischen Partnerlandkreis von Amberg-Sulzbach, eine herzliche Freundschaft. Jetzt kam wieder eine große Gruppe französischer Tänzer zu Besuch. Sie wird bis Donnerstag bleiben und ein dichtes Programm absolvieren.

Franz Niebler, Vorsitzender des Heimatvereins Birgland, begrüßte die Gäste im gotischen Rathaus. Er erinnerte daran, dass die Freunde jetzt schon zum sechsten Mal offiziell in Sulzbach-Rosenberg sind.

In den langen Jahren der Partnerschaft sei eine tiefe Freundschaft gewachsen. Über die offiziellen Treffen hinaus gebe es deshalb auch zahlreiche private Besuche unter den Gastfamilien.

Baldiges Wiedersehen

Niebler wünschte den Franzosen eine schöne Zeit in Sulzbach-Rosenberg. "Ich hoffe, wir sehen uns auch bald wieder in Maintenon!". Er stellte den Birgländern die neue Leiterin der "Ronde de Chartres" vor.

Elisabeth Kolzner habe die Leitung übernommen, nachdem Geneviève Billet, Gründungsmitglied und langjährige Gruppenleiterin der "Ronde de Chartres", im Herbst 2011 plötzlich verstorben war.

Auch Bürgermeister Michael Göth hieß die Besucher in der guten Stube der Herzogstadt willkommen. "Wir wollen die Herzlichkeit und Gastfreundschaft erwidern, die uns schon 1971 so beeindruckt haben". Dann stellte er kurz die Stadt und ihre Geschichte vor.
"Ich freue mich sehr, wieder in Sulzbach-Rosenberg zu sein", begann Elisabeth Kolzner ihr Grußwort, "denn wir hängen an Ihrer kleinen Stadt." Dann dankte sie für den herzlichen Empfang im Rathaus. Eigentlich hätte die Gruppe schon im Vorjahr nach Deutschland kommen wollen, wegen des plötzlichen Todes von Geneviève Billet habe der Besuch damals aber leider verschoben werden müssen.

Man versteht sich

"Ich bin glücklich, dass unsere Beziehungen nicht abgebrochen sind", meinte Elisabeth Kolzner. Sie schenkte Bürgermeister Göth einen Regenschirm: "Wir sind sicher, dass er Sie mehr vor der reichlichen bayerischen Sonne als vor dem Regen schützt!" Die Ansprachen übersetzte Petra Dettmann. Beim anschließenden Umtrunk im Foyer zeigte sich, dass bei herzlicher Freundschaft eine Verständigung auch mit geringen Sprachkenntnissen möglich ist.

Zur großen Überraschung für Passanten und Autofahrer führten die französischen Gäste dann vor dem Rathaus im Sonnenschein ihre traditionellen Tänze vor, begleitet vom Akkordeon und belohnt vom Beifall der Zuschauer.
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