Von G.O.N.D. bis Bombenfund: "Ohne BRK wäre das alles nicht zu bewältigen gewesen"
Rotes Kreuz lebt das Ehrenamt

Der neue Vorstand des BRK-Kreisverbandes (von links): stellvertretender Vorsitzender Richard Reisinger, Vorsitzender Gerd Geismann, Justiziar Dr. Stefan Täschner, Chefarzt Dr. Michael Scherer, stellvertretender Vorsitzender Wolfgang Dandorfer, Schatzmeister Gerhard Frind und sein Stellvertreter Holger Riß, Geschäftsführer Björn Heinrich und stellvertretender Chefarzt Dr. Edmund Goss. Bild: tpl
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
23.04.2013
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Nicht mehr wegzudenken aus Amberg und dem Landkreis ist der Kreisverband des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK). Seine besondere Stärke ist die Aufgabenerfüllung durch ehrenamtliche Kräfte und hauptamtlich Beschäftigte. Bei der Hauptversammlung präsentierte Vorsitzender Gerd Geismann, der wieder an die Spitze des Kreisverbandes gewählt wurde, beeindruckende Zahlen.

Gerd Geismann hob exemplarisch einige besondere Ereignisse während der vergangenen Amtsperiode hervor. Bergwacht, Wasserwacht und Kindergärten feierten zahlreiche Jubiläen. In vielen Gemeinden wurden Helfer vor Ort (HvO) eingerichtet.

Kinderkrippe eingerichtet

Neue Fahrzeuge wurden angeschafft und auch einige bauliche Veränderungen wurden realisiert. Der Kindergarten Sorghof wurde ebenso umgebaut wie das alten Kolonnenhaus in Sulzbach-Rosenberg zu einer Kinderkrippe. Im BRK-Haus in Sulzbach-Rosenberg wurde ein Aufzug eingebaut. Geismann erwähnte besondere Einsätze: G.O.N.D. in Kreuth, Landkreislauf, Bombenfund in Poppenricht und Umzug des Bürgerspitals von der Innenstadt ins neue Domizil an der Schlachthausstraße. Ohne das BRK wäre all dies nicht zu bewältigen gewesen, sagte er.

Darlehen an Altenheim

Als die "graue Eminenz", wie er scherzhaft bezeichnet wurde, hinter das Rednerpult trat, ging es um die wirtschaftlichen Belange des Kreisverbandes. Schatzmeister Gerhard Frind wies die Mitglieder darauf hin, dass "es kein Tabuthema mehr sein darf, einige Geschäftsfelder aufzugeben". Die finanzielle Lage beschrieb er aber als durchweg positiv, lediglich einige Altenheime bezeichnete er als "Sorgenkind". In diesem Zusammenhang erklärte Frind den Mitgliedern auch, warum von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft nur das Prädikat "eingeschränkt" vergeben worden sei. Er begründete dies mit der Problematik eines intern ausgewiesenen Darlehens an ein Altenheim im südwestlichen Landkreis. Oberbürgermeister Wolfgang Dandorfer fühlte sich gleich an die jüngsten Diskussionen um die Bürgerspitalstiftung erinnert und ließ verlauten: "Da habe ich Erfahrung damit."
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