08.03.2017 - 15:12 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen holt Stiber-Fähnlein mit ins Boot Frauentag mit Ausrufezeichen

"Frau geht vor" heißt das Motto des Internationalen Frauentags. Dahinter will die Arbeitsgemeinschaft der Sozialdemokratinnen in der Herzogstadt ein Ausrufezeichen setzen.

Auf viele Besucher bei der Veranstaltung zum Internationalen Frauentag hoffen (von links) Petra Schilling (AsF), Tanja Weiß (Stiber-Fähnlein) und Kerstin König (AsF). Bild: kök
von Autor KÖKProfil

Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) kündigt in einer Pressemitteilung für Sonntag, 12. März, ab 14.30 Uhr eine informative und unterhaltsame Veranstaltung im Capitol in Sulzbach-Rosenberg an.

Auf die Besucher - natürlich sind auch Männer willkommen - wartet ein Programm, das sich sehen lassen kann, noch dazu bei freiem Eintritt. Für die Programmgestaltung konnte die historische Gruppe Stiber-Fähnlein gewonnen werden. Sie wird verschiedene Beiträge zum Thema "Die Frau im Mittelalter" präsentieren. Neben einer Tanzvorführung soll es auch eine mittelalterliche Modenschau geben.

Die SPD-Frauen wollen die Veranstaltung zum Internationalen Frauentag nutzen, um Organisationen, die sich besonders um Frauen in schwierigen Lebenssituationen kümmern, zu unterstützen. Dieses Jahr werden Spenden für die Diakonie gesammelt. Zum Start der Veranstaltung tischen die SPD-Frauen ab 14.30 Uhr kostenlos Kaffee und Kuchen auf.

"Der Internationale Frauentag soll in erster Linie auf die Situation der Frauen in Arbeitswelt und Gesellschaft aufmerksam machen. Noch ist die Wirtschafts- und Finanzkrise, die tiefe Spuren hinterlassen hat, nicht ausgestanden. Die Spielräume für Unternehmen und die öffentlichen Haushalte werden enger. Trotzdem muss die Gleichstellung der Geschlechter in Wirtschaft und Verwaltung, in Politik, Wissenschaft und Gesellschaft auf der Agenda bleiben", heißt es in der Pressemitteilung.

Deshalb wollten die Frauen gerade, aber nicht nur am Internationalen Frauentag, ihre Forderungen noch einmal bekräftigen: die Gleichbehandlung aller Arbeitsverhältnisse und deren Einbezug in die Sozialversicherung, die Einführung existenzsichernder gesetzlicher Mindestlöhne, das Recht auf einen Kindergartenplatz ab dem ersten Lebensjahr, gesetzliche Regelungen für die Gleichstellung von Frauen und Männern in der Privatwirtschaft.

In Wirklichkeit seien immer mehr Frauen berufstätig, oft zu niedrigsten Löhnen, in unfreiwilliger Teilzeit, befristet oder in Mini-Jobs. Gleichzeitig steige die Bedeutung der Frauen-Einkommen für die Familien. Prekäre Beschäftigung und Arbeitslosigkeit beträfen immer mehr auch Männer.

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