10.01.2018 - 09:00 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

Bürgermeisterwahl in Sulzbach-Rosenberg - Fakten und Zahlen Geburtstagskind (18) auf den letzten Drücker wahlberechtigt

(ge/anv) Das Kreuz für Günther Koller (CSU) oder Michael Göth (SPD) setzten heißt es am 14. Januar in der Herzogstadt. Sulzbach-Rosenberg wählt den Bürgermeister. Die Stimmabgabe gestaltet sich im Zeitalter der digitalen Medien unterschiedlich. Welche Möglichkeiten es gibt und was es sonst noch rund um die Wahl zu wissen gibt, erklärte Georg Renner, Sachgebietsleiter Wahlen bei der Stadtverwaltung.

Am Sonntag bestimmen die Sulzbach-Rosenberger, wer die nächsten Jahre im Rathaus regiert.
von Anne Sophie Vogl Kontakt Profil

Dieses Mal dürfen 15 638 Sulzbach-Rosenberger wählen. "Sie müssen mindestens zwei Monate im Stadtgebiet Sulzbach-Rosenberg wohnen, die deutsche Staatsangehörigkeit haben und am Tag der Wahl volljährig sein", erklärt Renner. Zum ersten Mal den Bürgermeister wählen dürfen 1888 junge Leute. Einer der 18- bis 23-Jährigen hat es nach Auskunft der Stadt gerade noch zu den Wahlberechtigten geschafft. Er feiert am 14. Januar seinen 18. Geburtstag.

Wählen von zu Hause

Wer an diesem Datum verhindert ist, kann per Briefwahl wählen. Dazu sollte der Antrag bis spätestens Freitag, 12. Januar, 15 Uhr, beim Wahlamt eingegangen sein. "Bisher sind 1621 Briefwahlen beantragt", sagt Renner (Stand: 8. Januar, 14:30 Uhr). Zum Vergleich: bei der Bundestagswahl im September waren es 3400. Ob diese Diskrepanz auch für eine niedrigere Wahlbeteiligung steht, darüber kann Renner nur spekulieren: "Erfahrungsgemäß ist die Wahlbeteiligung bei der Bürgermeisterwahl immer leicht unter der bei der Bundestagswahl." Diese lag im September bei 72,5 Prozent. Zum Vergleich: Bei der Bürgermeisterwahl 2012 lag die Wahlbeteiligung bei ungefähr 57 Prozent.


Die Briefwahl kann auf mehreren Wegen beantragt werden: über das Anmeldeformular auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung, persönlich im Wahlamt, per Fax, in einem formlosen Schreiben, über das Anmeldeformular im Internet oder, das ist seit dieser Wahl neu, mittels QR-Code auf der Wahlbenachrichtigung. Diese Art Strichcode wird mit dem Handy gescannt. Der Wähler muss dann nur noch seine Email Adresse angeben. Name, Adresse und Alter sind bereits im QR-Code verpackt.

Den Weg über das Onlineformular gingen bei dieser Wahl bisher etwa 33 Prozent. Davon nutzten wiederum etwa 33 Prozent den QR-Code. Der ausgefüllte Briefwahl-Zettel muss bis Sonntag, 14. Januar 18 Uhr beim Wahlamt eingegangen ist. Damit alles reibungslos funktioniert, sollte der Briefwahl-Antrag so früh wie möglich gestellt werden.

160 Helfer im Einsatz

Die Sitzung des Wahlausschusses zur Feststellung des Ergebnisses der Bürgermeisterwahl ist für den Wahlsonntag, 14. Januar, um 20 Uhr im Rathaus angesetzt. Die Bekanntmachung erfolgt allerdings erst am Montag. Ab 18 Uhr laufen am Sonntag im Großen Rathaussaal die Ergebnisse der einzelnen Wahllokale auf. Bis spätestens 19 Uhr rechnet Georg Renner mit einem Ergebnis. In 20 Urnenwahl- und fünf Briefwahlbezirken arbeiten insgesamt 160 Wahlhelfer.

Die Bevölkerung kann sich vor Ort informieren, aber auch vorläufige Ergebnisse am Computer auf der Homepage www.wahlen.suro.city verfolgen. Die Wahlleitung bittet Besucher allerdings um Ruhe im Rathaus, da dort auch noch Stimmen ausgezählt werden.

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