07.01.2018 - 20:00 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

CSU-Fraktionund Günter Koller besuchen Krankenhaus St. Anna: Wunsch: Glasfaser bis zur Tür

Das St.-Anna-Krankenhaus als bedeutender Arbeitgeber in der Stadt und das Gespräch mit dem Vorstand waren die Ziele der CSU-Stadtratsfraktion mit 2. Bürgermeister Günter Koller. In einem Rundgang konnten sich die Stadträte umfassend über bestehende und geplante Baumaßnahmen informieren.

Bürgermeisterkandidat Günter Koller (Fünfter von links) ließ sich zusammen mit der CSU-Stadtratsfraktion von Vorstand Klaus Emmerich (Vierter von rechts) den aktuellen Baufortschritt zeigen und diskutierte anschließend in einem Fachgespräch wichtige Themen mit ihm. Bild: exb
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Im Herbst wird der Bauabschnitt I abgeschlossen sein, während des Jahres 2018 folgen die Planungen des genehmigten Bauabschnitts II mit einem öffentlichen Fördervolumen des Freistaats Bayern von 16,22 Millionen Euro. "Der Bauabschnitt II ist ein Vertrauensbeweis des Freistaats in die Zukunftsfähigkeit des St.-Anna-Krankenhauses", unterstrich Vorstand Klaus Emmerich.

Hier, so heißt es in der entsprechenden Pressemitteilung, sei die Erneuerung folgender Bereiche vorgesehen: Intensivstation, Intermediate Care, Krankenpflegeschule, Technik, Küche und vieles mehr. Profitieren würden die Patienten, denen modernste Technik und Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt werden.

Ein besonderer Dank erging dabei an den Landkreis Amberg-Sulzbach, der die Umbaumaßnahmen neben dem Freistaat Bayern mit hohen Millionenbeträgen unterstützt. "Wir können nicht dankbar genug für die Solidarität der Kommunalpolitiker zur Sicherung eines qualitativ hochwertigen Krankenhauses sein", so Klaus Emmerich.

2012 bis 2016 habe das St.-Anna-Krankenhaus bereits seine medizinische Fachkompetenz deutlich angehoben. 2017 folgte die Zertifizierung zum lokalen Trauma-Zentrum, ein wichtiger Baustein für eine hochwertige wohnortnahe Notfallversorgung. "Unser besonderer Auftrag bleibt jedoch die persönliche, patientennahe Betreuung in einer 'Klinik mit Herz'. Die Qualitätsinitiative des St.-Anna-Krankenhauses ist alternativlos!", so Vorstand Emmerich.

2. Bürgermeister Günter Koller ergänzte, dass medizinische Qualität im Gesundheitswesen zwar gefordert, aber nicht ausreichend finanziert werde und Regionalstrukturen nicht vernachlässigt werden dürften.

Die medizinischen Erfolge gäben dem Krankenhaus Recht: Ein Klinikcheck der Nürnberger Zeitung in Zusammenarbeit mit der Universitätsklinik Erlangen hob das St.-Anna-Krankenhaus mit seinen 540 Mitarbeitern im Jahr 2017 auf Platz 1 in den Bereichen Patientensicherheit und Hygiene (44 Kliniken) sowie Lungenentzündung (33 Kliniken). Wurden in den Jahren 2005 bis 2011 jährlich knapp 7500 stationäre Patienten betreut, waren es 2012 bis 2017 durchschnittlich knapp 8500 stationäre Patienten, im Jahr 2017 sogar 8646.

Kreisrat und Bürgermeisterkandidat Günter Koller fragte nach einer Unterstützungsmöglichkeit durch die Stadt Sulzbach-Rosenberg. Hierzu fielen Vorstand Emmerich spontan zwei Anliegen ein: Eine Grundstücksfläche der Stadt für erweiterte Parkflächen und Anbindung an die Glasfasertechnik, am besten bis zur Haustür. Hier gebe es großen Bedarf.

 

 

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