05.11.2017 - 20:00 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

Junge Union kritisiert Rathausspitze "Wichtige Aufgaben schlicht verpennt"

Den Bürgermeisterwahlkampf diskutierte die Junge Union bei ihrer Vorstandssitzung. 2. Bürgermeister und Bürgermeisterkandidat Günter Koller sowie CSU-Ortsvorsitzender Patrick Fröhlich konkretisierten die Ziele des Kandidaten. Einmal mehr zeigte sich die JU-Vorstandschaft um Vorsitzenden Maximilian Klose enorm unzufrieden mit dem amtierenden Bürgermeister. Klose fasste zusammen, dass wichtige Aufgaben in den letzten Jahren durch Michael Göth schlichtweg - im wahrsten Sinne des Wortes - verpennt worden seien.

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Als aktuelles Beispiel sei nur die Frage um die Zukunft der Hochofenplaza genannt, was schon längst zur Chefsache erklärt hätte werden müssen. "Stattdessen werden nur Arbeitsgruppen gegründet, ohne zu konkreten Ergebnissen zu kommen." Es sei nicht richtig, die Interessensgemeinschaft Freunde Rosenbergs alleine arbeiten zu lassen. Ein Problem in der Innenstadt sei, dass man nur in unmittelbarer Nähe zu den drei W-Lan-Routern im Stadtturm, im Literaturarchiv und im Rathaus über "gutes" Internet verfüge, erläuterte Florian Bart. "Wechselt man die Straßenseite oder ist man nicht in der Nähe der Gebäude, hat man keinen Zugriff." Wünschenswert wäre guter Empfang überall im Stadtkern.

Günter Koller und Stadtrat Florian Bart machten deutlich, dass die Stadt sehr viel in die Vergangenheit investiere. "Man muss auch aufpassen, dass man die Zukunft nicht aus den Augen verliert", ließ Bart wissen. Auch an den Rahmenbedingungen für Gastronomiebetreiber werde Koller arbeiten. Etliche wollten sich bei größeren Veranstaltungen (Altstadtfest) stärker beteiligen, was aber gelegentlich an Unflexibilität der Rathausspitze scheiterte. Die Stadt müsse auf die Gastronomen und alle Interessenten zugehen und mit ihnen etwas auf den Weg bringen.

"Der Schlackenberg wurde aufwendig saniert. Die Begehbarkeit ist durch unseren Antrag mittlerweile hergestellt, was leider viel zu schlecht bekannt gemacht wurde. Veranstaltungen waren angedacht. Aber nichts ist bisher passiert", schloss Fröhlich.

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