04.01.2018 - 20:00 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

SPD bescheinigt den Ordnungshütern eine effiziente Arbeit Wichtig, Polizei vor Ort zu haben

Die Straftaten im Bereich Sulzbach-Rosenberg sind rückläufig, die Menschen in Stadt und Land können sich sicher fühlen: Im Kampf gegen Wohnungseinbrüche sieht sich die Polizei auf einem guten Weg.

Dienststellenleiter Michael Kernebeck (vorne links) und sein Vize Peter Krämer (hinten rechts) schilderten Bürgermeister Michael Göth (vorne Mitte), Landtagsabegordnetem Reinhold Strobl (vorne rechts) und Stadtratsmitgliedern der SPD die Entwicklung der Straftaten 2017 im Bereich der Polizeiinspektion Sulzbach-Rosenberg. Bild: kök
von Autor KÖKProfil

Das erfuhren Bürgermeister Michael Göth, die SPD-Stadtratsfraktion und Landtagsabgeordneter Reinhold Strobl bei einem Informationsbesuch. Erster Polizeihauptkommissar Michael Kernebeck und Polizeihauptkommissar Peter Krämer legten ihnen ihre Bilanz für 2017 vor. Darüber berichtet die SPD in einer Pressemitteilung.

Herausragend sei ein humanitärer Einsatz gewesen, als kurz vor Weihnachten Schleuser 21 Flüchtlinge an der B 14 bei Haid aussetzten. Hier stand zunächst die Versorgung im Vordergrund, ehe die Menschen aus dem Iran, Irak und aus Afghanistan registriert wurden. Vor eine Herausforderung stellten die Polizei auch eine Kundgebung der AfD und die von der Teilnehmerzahl her deutlich stärkere Gegendemonstration.

Die Straftaten seien insgesamt rückläufig. "Bedeutend zurückgegangen sind die Wohnungseinbrüche", taten die beiden Beamten kund. Hier gebe es landesweit enorme Anstrengungen der Strafverfolgungsbehörden. Eine leichte Zunahme bei Körperverletzungsdelikten erkläre sich durch das geänderte Anzeigeverhalten. Nach wie vor bereite aber die häusliche Gewalt Sorgen.

Bürgermeister Michael Göth dankte den Ordnungshütern im Namen der Menschen in Sulzbach-Rosenberg. Es sei für das Sicherheitsgefühl der Bewohner enorm wichtig, die Polizei vor Ort zu haben. Der Blick auf die rückläufigen Straftaten beweise die Effizienz der Arbeit. Auch wenn die Polizei in erster Linie Aufgabe des Landes sei, habe er immer ein offenes Ohr für die Belange der Beamten.

Die Polizeiinspektion selbst hatte im vergangenen Jahr einen großen personellen Wechsel zu bewältigen. Mit zwölf Neuzugängen hat sich der Personalstand deutlich verjüngt. Die Personalstärke liegt mit knapp 30 unter dem Soll von 33.

Im Jahr 2018 kann die Inspektion ihr 30-jähriges Bestehen feiern. Bei einem Rundgang durch die Inspektion wurden auch die Sanitär- und Umkleideräume besichtigt, welche ebenfalls in die Jahre gekommen sind. Auch das Platzangebot ist sehr eingeschränkt. Hinzu kommt, dass auch immer mehr weibliche Kräfte Dienst tun. Hier will die Inspektion im Laufe des Jahres über den offiziellen Dienstweg einen Antrag auf Sanierung und Modernisierung stellen und hofft, dass die notwendigen Mittel zeitnah bewilligt werden.

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