26.11.2017 - 20:00 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

SPD-Fraktion und Bürgermeister Michael Göth besuchen Feuerwehren in Sulzbach und Rosenberg Hoffen auf Sanierung des Altbaus

"Die neuen Sektionaltore sind eine notwendige und sinnvolle Anschaffung." Mit dieser Aussage bekräftige Bürgermeister Michael Göth laut Pressemitteilung die Sanierungsmaßnahme bei der Feuerwehr Rosenberg. Die SPD-Stadtratsfraktion besichtige die neuen Tore, die sie beantragt hatte. Den Besuch bei den Wehren in Sulzbach und Rosenberg nutzte man aber auch, um Danke zu sagen.

Von der Notwendigkeit, die Tore in der Fahrzeughalle im Rosenberger Gerätehaus auszutauschen, überzeugte sich die SPD-Stadtratsfraktion mit Bürgermeister Michael Göth (Siebter von links) vor Ort. Bild: kök
von Autor KÖKProfil

"Neben den Einsatzfahrzeugen und Gerätschaften braucht es auch eine zeitgemäße Ausstattung der Häuser", untermauerte Göth die Notwendigkeit, die Tore im Rosenberger Gerätehaus auszutauschen. "Seitens der Stadt versuchen wir stets notwendige Renovierungen schnellstmöglich durchzuführen." Mit den neuen Sektionaltoren trage man auch den veränderten Fahrzeuggrößen mit einer größeren Ausfahrtbreite Rechnung. Davon konnten sich die Besucher gleich vor Ort beim Vergleich der Autos aus unterschiedlichen Jahren überzeugen. Kommandant Jürgen Schloß dankte im Namen seiner aktiven Mannschaft dafür, dass Stadtrat und Verwaltung immer ein offenes Ohr für die Probleme seiner Wehr hätten. "Wir rennen immer offene Türen ein und werden ernst genommen. Das ist nicht überall so selbstverständlich wie in Sulzbach-Rosenberg."

Bei einem Blick in die Fahrzeughalle konnten sich die Kommunalpolitiker gleich selbst davon überzeugen, dass die neuen Tore vor allem im Hinblick auf den Energieverbrauch absolut notwendig waren. Hinzu kommt der Sicherheitsaspekt. "Wir brauchen weniger Heizung, es ist heller und leiser in der Halle", bekräftigte Schloß. Zum Abschluss führte der Kommandant die Gruppe noch in die Atemschutzwerkstatt. Immer neue Prüfvorschriften sorgen hier positiv für mehr Sicherheit für die Dienstleistenden, aber für das Team in Rosenberg bedeuten sie auch einen immer größeren Zeitaufwand.

Neuer Jugendraum

Weiter heißt es in der Presseinformation, dass sich die Genossen auch bei der Feuerwehr Sulzbach-Rosenberg über die Sorgen und Nöte informierten. Zunächst gratulierte SPD-Vorsitzender Joachim Bender den Aktiven noch einmal zu ihrem erfolgreich absolvierten Jubiläum, das mit vielen verschiedensten Veranstaltungen gefeiert wurde. Kommandant Armin Buchwald dankte den Stadträten und dem Bürgermeister dafür, dass man in Kommunalpolitik und Verwaltung immer Verständnis habe.

Einige Anliegen, die man der SPD beim letzten Besuch mit auf den Weg gab, konnten umgesetzt werden. Die Wehr sei natürlich glücklich über den Neubau. "Doch wir hoffen, dass der zweite Bauabschnitt, die Sanierung des Altbaus, nicht vergessen wird." Göth sicherte zu, dass der Bauabschnitt II in der mittelfristigen Finanzplanung berücksichtigt werde. Jedoch seien kurzfristige Verbesserungen möglich. Hier meinte das Stadtoberhaupt vorrangig den gewünschten neuen Jugendraum.

"Wir wollen die gute Jugendarbeit unterstützen. Um die Jugendlichen auch langfristig an die Feuerwehr zu binden müssen sie sich auch wohlfühlen." Interessiert besichtigten die Besucher die Funkzentrale und begutachteten die Einsatzfahrzeuge, darunter auch den Anhänger zur Absicherung von Unfallstellen, den die Wehr selbst angeschafft hat.

ABC-Zug

Buchwald berichtete nicht nur über das Einsatzgeschehen, sondern auch die Kooperation mit der Feuerwehr Großalbershof. Beeindruckt zeigten sich die SPD-Vertreter davon, dass die Mannschaft in Sulzbach den ABC-Zug für den kompletten Landkreis und die Stadt Amberg vorhält. (kök)

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