27.04.2017 - 20:00 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

SPD hakt wegen Querungshilfe beim Liliencenter nach Für mehr Sicherheit

Das Problemfeld stand schon mehrfach in der Diskussion, eine Lösung steht aber noch aus: Bislang konnte sich das Staatliche Bauamt nicht zu der von den Stadtvätern gewünschten Querungshilfe beim Liliencenter am Bierhalsberg durchringen.

Die neue Gabionen-Wand hinter der Plane im Freibad. Bild: oy
von Andreas Royer Kontakt Profil

Im Vorfeld der Stadtratssitzung griff die SPD-Fraktion dieses Thema bei einem Ortstermin wieder auf, um nochmals auf die dringend gebotene Entschärfung dieser gefahrenträchtigen Stelle hinzuweisen. Fraktionssprecher Achim Bender formulierte schließlich in der Folge einen Antrag im Rathaus, nach dem die Stadt erneut auf das Staatliche Bauamt einwirken soll, um hier für mehr Sicherheit der Passanten zu sorgen.

Im Osten der Altstadt stehe das Liliencenter mit einer Vielzahl an Parkflächen, die gerne von Autofahrern genutzt werden - vor allem das Oberdeck. Von dort aus marschierten täglich viele Bürger ungesichert auf kürzestem Weg über die B 14 am Bierhalsberg, um die an der Rosenberger Straße liegenden Geschäfte und Arztpraxen oder das LCC zu erreichen. Nicht selten müssten wegen des starken Verkehrsaufkommens dort Fußgänger am Mittelstreifen stehen bleiben, um die mitunter sehr flott fahren Fahrzeuge passieren zu lassen.

Schnell ändern

Dieser Zustand sollte sich nach Auffassung der Sozialdemokraten schnellstens ändern, da in diesem Bereich Unfälle vorprogrammiert seien. "Jede Lösung mit Querungshilfe wäre besser, als ohne", lautete deren übereinstimmende Meinung. Bei einer Info-Runde im Oktober 2015 hatte Bauoberrat Stefan Noll angeführt, dass eine solche Querungshilfe an den Sichtverhältnissen scheitern würde. Dieses Argument lässt die SPD aber nicht gelten, da ihrer Meinung nach ungefähr auf Höhe des offenen Durchgangs mit einer in der Fahrbahnmitte installierten "Insel", die Möglichkeit von beiden Seiten bestehen würde, entweder weit hinab in die Kurve oder hinauf zur Storg-Kreuzung zu blicken. Auf jeder Seite könnte also mindestens eine Fahrbahn bis zur Querungshilfe gut beobachtet werden, unterstreichen die Kommunalpolitiker.

Bender verwies in der Sitzung am Dienstag außerdem auf die Möglichkeit, dieses Vorhaben im Zuge der voraussichtlich noch heuer beginnenden Arbeiten zum Anschluss des LCC ans Fernwärmenetz des Biomasse-Kraftwerks umzusetzen. Das Staatliche Bauamt will in dieser Zeit dort auch die Fahrbahndecke auf der Rosenberger Straße (B 14) abfräsen und erneuern. (Zum Thema/Stadtrat)

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