02.06.2017 - 20:00 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

SPD-Kreistagsfraktion auf Stippvisite bei Förderzentrum Oft der letzte Weg

(phl) Die SPD-Kreistagsfraktion hat t das Sonderpädagogische Förderzentrum am Standort Krötensee in Sulzbach-Rosenberg besucht. Dabei ließen sich die Mitglieder über den Fortschritt des Umbaus, Fragen zum Schulalltag sowie zum Bedarf und den Erfolgsquoten informieren.

von Philipp RöselProfil

Die Genossen sicherten dem Standort ihre Unterstützung zu. Der Bedarf sei auch in Zeiten von Inklusionskonzepten ungebrochen, schreibt die SPD in einer Pressemitteilung. Der Erfolg der Schule spreche außerdem für sich. Eine Spende für den Förderverein des Schulzentrums durfte am Ende auch nicht fehlen.

Altlasten werden entsorgt

Schulleiterin Gisela Lehnerer führte die Delegation durch das Gebäude. Sie erklärte, dass die Altlastenentsorgung im Altbau voranschreitet und verschiedene Neubauten bereits in Betrieb sind. Die Umgestaltung nehme konkrete Formen an, so die Schulleiterin.

Ungeachtet der Diskussion um die inklusive Schule sei der Bedarf für die Beschulung immer noch unverändert hoch, erklärte Lehnerer. "Wir sind oft der letzte Weg einer wohnortnahen Beschulung."

Nur bis zu 7. Klasse

Einen Rückgang der Schülerzahlen durch die inklusive Schule gebe es bisher nicht. Derzeit ist die Beschulung maximal bis zur 7. Klasse möglich. Mehrbedarf ist vorhanden, es scheitert jedoch laut Lehnerer an den Kapazitäten der Lehrkräfte und vor allem am Geld.

Lehnerer erklärte den Genossen, dass ihre Schule eine hohe Erfolgsquote hat. "Von rund 200 Schülern wechseln ungefähr 40 Prozent direkt im Anschluss in eine Ausbildung am ersten Arbeitsmarkt. Unsere Schüler sind gefragt am Arbeitsmarkt." Von den anderen 60 Prozent schafften durch entsprechende Maßnahmen der Berufsvorbereitung über die Hälfte erfolgreich den Sprung in die Ausbildung am Arbeitsmarkt.

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