15.11.2017 - 20:00 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

Stadtratsfraktion besucht die Feuerwehr Rosenberg in ihrem Gerätehaus Grüne bei den roten Rettern

Kommandant Jürgen Schloß hieß das Trio willkommen und führte die Grünen-Politiker durch die Räumlichkeiten und zeigte ihnen den Fuhrpark. Beeindruckt waren die Grünen über die Leistungsfähigkeit in Rosenberg. Die Gruppe besteht aus aktiven Feuerwehrdienstleistenden sowie Anwärtern. "Das sind rund 120 Männer und Frauen", so Schloß. "Diese verrichten ihren Dienst freiwillig und ehrenamtlich und stehen 365 Tage im Jahr rund um die Uhr zur Verfügung", erklärte Schloß. "Ein gutes Miteinander im Team und die Existenz einer großen Jugendgruppe zeigen, dass sich hier einer auf den anderen verlassen kann. Optimale Voraussetzungen um in Notlagen schnelle und sachkundige Hilfe zu leisten."

Die Rosenberger Feuerwehr präsentierte der Grünen-Stadtratsfraktion ihre gepflegten Räumlichkeiten und den Fuhrpark. Von links: Fraktionsvorsitzender Karl-Heinz Herbst, Hans-Jürgen Neidel, Stadträtin Gaby Mutzbauer, Norbert Gräml, Stadträtin Yvonne Rösel, Kommandant Jürgen Schloß und Vorsitzender Hans König. Bild: exb
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Der Kommandant informierte die Stadtratsmitglieder, dass sich das Einsatzgebiet der Rosenberger Wehr hauptsächlich auf den Ortsteil Rosenberg nach Schulsprengel, die Industriegebiete Ost und West sowie die B 85, die B 14 und mehrere Staatsstraßen und die Bahnstrecke Nürnberg-Prag bezieht. Die Alarmierung durch die Integrierte Leitstelle Amberg erfolgt ausschließlich über Funkmeldeempfänger. Innerhalb des Stadtgebietes ist die Feuerwehr Rosenberg für die Wartung, Pflege und Prüfung der gesamten Masken, Atemschutzgeräte, Atemluftflaschen und Chemikalienschutzanzüge zuständig. Hier schultert Kommandant Jürgen Schloß eine Herkules-Aufgabe. Nicht zuletzt wegen immer restriktiverer Vorschriften entstehen hier viele Überstunden für ihn, bekamen die Politiker zu hören. Außerdem werden in der hausinternen Atemschutz-Übungsstrecke die jährlichen Wiederholungsübungen für die Atemschutzgeräteträger der beiden Stadt- und einiger Landkreisfeuerwehren absolviert.

Nachdem im Stadtrat immer wieder über große Investitionen für die beiden Wehren entschieden wird, interessierte sich die Fraktion besonders über die aktuelle Investition in dem Fuhrpark. Der Kommandant erklärte den Politikern die verschiedenen Fahrzeuge und ihre Aufgaben. Vom Einsatzleit- über Lösch- und Nachschubfahrzeug bis zu den Rüstwagen stand alles Gerät gut gepflegt startbereit. "Bei einer Lebensleistung von über 30 Jahren wird es Zeit, dass ein Rettungsfahrzeug ausgetauscht wird und die veraltete Technik ersetzt wird", urteilte Fraktionsvorsitzender Karl-Heinz Herbst. Die Grünen-Politiker bedankten sich für die Führung und wünschten der Mannschaft bei den künftigen Einsätzen stets eine unversehrte Heimkehr.

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