21.03.2018 - 20:10 Uhr
Sulzbach-Rosenberg

Bayerische Meisterschaften am Standort Sulzbach-Rosenberg Polizei geht ans Netz

Alle zehn Präsidien der Polizei im Freistaat und das Landeskriminalamt schauen nach Sulzbach-Rosenberg. Hier geht es um zwei bayerische Meistertitel.

Der Block der Bereitschaftspolizei stemmt sich der Angriffsaktion eines niederbayerischen Spielers (links, blaues Trikot) entgegen. Erst im Tiebreak fällt die Entscheidung zugunsten der BePo. Bild: Stephan Huber
von Externer BeitragProfil

Das Bayerische Polizeisportkuratorium (BPSK) richtete im Auftrag des Innenministeriums die Polizeimeisterschaft im Volleyball aus. Damen und Herren baggerten und pritschten in der Halle der VII. Bereitschaftspolizeiabteilung Sulzbach-Rosenberg.

Schon in den Vorrunden zeigten die Herrenmannschaften ein hohes spielerisches Niveau. Die zahlreichen Zuschauer aus der örtlichen Bereitschaftspolizei sahen gelungene Spielzüge, druckvolle Angriffe und spektakuläre Abwehraktionen. Noch am ersten Spieltag musste bis zum Halbfinale durchgespielt werden. Einige Mannschaften hatten bereits vier Partien in den Knochen, als es um den Einzug ins Endspiel ging.

Zunächst qualifizierte sich das Polizeipräsidium (PP) Niederbayern gegen das PP Schwaben Nord mit 2:0 Sätzen (25:20, 25:17). Anschließend bezwang die Bereitschaftspolizei das PP Mittelfranken ebenfalls mit 2:0 (25:15, 25:21). Somit traf das starke Team aus Niederbayern im Finale der Herren auf den Titelverteidiger.

Vor prall gefüllten Rängen gab es Spannung und volleyballerische Leckerbissen. Nach einem furiosen Start gewann das PP Niederbayern den ersten Satz mit 25:23. Im zweiten Satz nutzte das junge Team der Bereitschaftspolizei eine kleine Schwächephase des Gegners gnadenlos aus und meldete sich mit 25:16 zurück. Es musste also der Tiebreak entscheiden. Mit dem gewissen Quäntchen Glück und vielleicht auch den etwas größeren Kraftreserven setzte sich das Team der BePo 16:14 durch. Bürgermeister Michael Göth und Abteilungsleiter Ludwig Härtl übernahmen die Siegerehrung.

Unmittelbar danach starteten sieben Damenteams in ihr Turnier. Nach der Qualifikationsrunde standen sich im ersten Halbfinale das PP Schwaben Süd/West und das PP München gegenüber. Dieses Spiel sollte sich zum wahren Krimi mausern. Schwaben Süd/West setzte sich äußerst knapp mit 2:0 Sätzen (25:23, 27:25) durch und stand als erster Finalist fest. Direkt im Anschluss standen sich die Mannschaften des PP Mittelfranken und der Bereitschaftspolizei im zweiten Halbfinale gegenüber. Diese Partie verlief eher einseitig zugunsten der Damen der Bereitschaftspolizei. Sie gewannen beide Sätze klar mit 25:13.

Es kam im Finale also zum Showdown zwischen den Volleyballerinnen der Bereitschaftspolizei und des PP Schwaben Süd/West. Seine Spielerinnen zeigten sich bärenstark. Druckvolle Aufgaben zwangen die Mannschaft der Bereitschaftspolizei in die Defensive und hinderten sie daran, ihr variables Aufbau- und druckvolles Angriffsspiel aufzuziehen. Hinzu kamen fast unglaubliche Abwehraktionen auf beiden Seiten.

Sensationell setzten sich die Damen des PP Schwaben Süd/West mit 2:0 Sätzen (25:18, 25:18) gegen die Titelverteidigerinnen der BePo durch. Sie tragen nun für die kommenden drei Jahre den Titel des bayerischen Meisters im Volleyball der Damen.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.