24.08.2017 - 10:42 Uhr
Sulzbach-RosenbergSport

Handballer des HC Sulzbach planen Neuanfang in der Landesliga Mit Rohrbach in die Spitzengruppe

Nach dem personellen Umbruch war die Bayernliga eine Nummer zu groß für die Sulzbacher Handballer und der Abstieg nicht vermeidbar. Schon relativ früh war klar, dass die Herzogstädter in der kommenden Saison in der Landesliga Nord starten dürfen, aber genauso schnell war man sich im Kreis der Mannschaft und des Vorstands einig, dass dies nicht das Ende des Sulzbacher Handballs bedeutet, sondern einen Neuanfang und eine große Chance, den vielen talentierten Sulzbacher Spielern eine passende Plattform zu bieten.

Bezirksoberliga Christian Rohrbach, Trainer HC Sulzbach II Saison 2016/17
von Autor CWHProfil

Noch hohes Niveau

Aufgabe eins war, die Mannschaft möglichst komplett bei der Stange zu halten und eventuell mit den bescheidenen finanziellen Mitteln zu verstärken. Aufgabe zwei war, einen geeigneten Trainer zu finden, da der Abschied von Pavel Krizek schon zur Jahreswende feststand. Einen Teilerfolg gab es bei Kaderplanung. Bis auf Stefan Ströhl, der aus privaten Gründen etwas zurückstecken muss und sich eher in der Reserve sieht, bleibt das Team komplett zusammen. Mit dem Heimkehrer Linus Brockstedt kam ein Neuzugang schon im Frühjahr zurück in die Bergstadt. Weitere neue Kandidaten gibt es nicht. Dazu ist das Niveau der Mannschaft einfach immer noch zu hoch.

"Verstärkt hätten uns nur teure Stars, die wir uns nicht leisten wollten oder konnten. Alle anderen Interessenten wären doch nur Ergänzungsspieler gewesen. Da bedienen wir uns lieber aus dem Pool der talentierten Sulzbacher Nachwuchskräfte", so HC-Vorsitzender Christian Weiß. Mitgetragen hat dieses Konzept auch das schnell gefundene Trainerteam für die erste und zweite Herrenmannschaft.

Co-Trainer Oliver Ott

Coach der ersten Herrenmannschaft ist nun ein alter Bekannter: Christian Rohrbach, der seit Jahren beweist, dass er besonders mit jungen Spielern gerne und erfolgreich arbeitet. Ihm zur Seite steht Reservecoach Oliver Ott, ebenfalls ein Sulzbacher Handball-Urgestein. Die beiden gut befreundeten Trainer haben nun die Aufgabe, die erste Mannschaft in der Spitzengruppe der Landesliga zu positionieren und die Reserve in der Bezirksoberliga zu halten.

Besonders die Derbys gegen Auerbach, Cham, Lauf oder Regensburg versprechen leidenschaftlichen Handball und stimmungsvolle Spiele in der Krötenseehalle, die wieder eine uneinnehmbare Festung werden soll. Favoriten in der Landesliga sind aber nicht die Herzogstädter, sondern die Teams aus Heidingsfeld und Regensburg, die ihre schon hochkarätigen Kader noch einmal kräftig aufgerüstet haben und unbedingt in die Bayernliga müssen.

Irgendwo knapp dahinter sieht sich auch der HCS, der andere Wege gehen will, aber sich sicher ist, dass die Fans dem Verein auch in der Landesliga treu bleiben werden.

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