15.03.2018 - 17:18 Uhr
Sulzbach-Rosenberg

HC Sulzbach bei der HSG Fichtelgebirge Es braucht schon eine Sternstunde

Schwere Zeiten für die Landesliga-Handballer des HC Sulzbach: In den Heimspielen geben sich reihenweise die Titelkandidaten die Klinke in die Hand - und auswärts geht in dieser Saison nichts. Auch in der Partie bei der HSG Fichtelgebirge stehen die Chancen alles andere als gut.

Die Handballer des HC Sulzbach klatschen sich vor Spielbeginn ab und muntern sich gegenseitig auf. Gerade auswärts brauchen sie Motivation, denn die bisherige Bilanz ist ernüchternd: Zehn Spiele in fremden Hallen, neun Niederlagen, ein Unentschieden. Bild: Ziegler
von Autor CWHProfil

Sulzbach. Der Gegner der Sulzbacher am Samstag, 17. März, um 16.30 Uhr in der Sporthalle Marktredwitz liegt zwar nur einen Platz und zwei Punkte vor den Herzogstädtern, doch die letzten Ergebnisse sprechen eine andere Sprache. Während der HCS gegen die "Hätzfelder Bullen" sang- und klanglos untergingen, holten sich die Oberfranken beim überraschenden 24:22-Sieg in Cham viel Selbstvertrauen.

Ohne das gewohnte Harz

Damit hat das Team von Trainer Dieter Schmidt nach einer schwachen Vorrunde wohl nichts mehr mit dem Abstieg zu tun, da Torjäger Johannes Wippenbeck und Co. in den vergangenen Monaten fleißig Punkte sammelten. Wie gefährlich die HSG sein kann, sah man auch schon im Hinspiel, als es einer gewaltigen Steigerung in der zweiten Hälfte bedurfte, ehe der 35:30-Erfolg feststand. So eine Sternstunde werden die Oberpfälzer auch am Samstag brauchen, doch die Vorzeichen dafür stehen eher schlecht. Wie gewohnt fehlen Trainer Christian Rohrbach eine ganze Reihe von Stammspielern, darüber redet man in Sulzbach längst nicht mehr. Dass im Fichtelgebirge ohne das gewohnte Harz gespielt wird, ist sicher auch nicht förderlich für die Zielgenauigkeit der Sulzbacher Angreifer und so darf man die Bürde des Favoriten ohne Hintergedanken an den Gastgeber reichen.

Zwei Rückkehrer

Kampflos wollen sich die Sulzbacher aber nicht geschlagen geben, immerhin kehren mit Stefan Ströhl und Benni Termer zwei wichtige Akteure ins Team zurück.

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