12.10.2017 - 17:54 Uhr
Sulzbach-RosenbergSport

HC Sulzbach bei der HSG Lauf/Heroldsberg Alte Bekannte

Sulzbach. Nach vier Runden in der Handball-Landesliga Nord ist eines schon klar: Die von einigen Experten vorausgesagte langweilige Runde mit den beiden Übermannschaften aus Heidingsfeld und Regensburg, die vorne weg marschieren, wird es wohl nicht geben. Im Gegenteil: Die Saison könnte richtig spannend werden, denn alle Teams mussten bereits Federn lassen, die Star-Truppe aus Heidingsfeld ließ sogar schon vier Punkte liegen.

Die Sulzbacher schwören sich auf das nächste Spiel ein. Bild: Ziegler
von Autor CWHProfil

So tummeln sich an der Tabellenspitze fünf Mannschaften mit 6:2 Zählern. Zwei davon kreuzen nun am Samstag, 14. Oktober, die Klingen. Tabellenführer HSG Lauf/Heroldsberg empfängt den punktgleichen Tabellendritten HC Sulzbach. Beginn ist um 19 Uhr in der Sporthalle Heroldsberg. Beide Teams werden sich nichts schenken, obwohl das Spiel fast schon etwas von einem Familientreffen hat. Die älteren Handballfans werden sich noch an Torhüter Max von Borstel erinnern, der zusammen mit Michael Waitz und Marco Forster vor über zehn Jahren den bayerischen A-Jugend-Meistertitel für die damalige SG aus Sulzbach und Auerbach holte. Torsten Artz spielte einige Jahre im Landesligateam des HCS und Dani Laugner und Florian "Mopsi" Funke standen vor kurzem noch im Bayernligateam der Herzogstädter.

Die größte Gefahr geht wohl vom genialen Spielmacher der Mittelfranken, Jens Scheuerer, aus, der mit durchschnittlich neun Treffern pro Partie ganz oben in der Torjägerliste platziert ist. Der HC Sulzbach glänzt hier eher durch Ausgeglichenheit. Auf allen Positionen torgefährlich besetzt, sind die Oberpfälzer für den Gegner nur schwer auszurechnen. So waren es zuletzt meist die eigenen Fehler, die das Team in Verlegenheit brachten und nicht die geniale Taktik der gegnerischen Mannschaft. Allerdings fehlt am Samstag der langsam in Topform kommende Max Lotter im Tor, doch mit Moritz Marx steht ja adäquater Ersatz parat.

Ansonsten kann Trainer Christian Rohrbach fast seine Wunschmannschaft mit ins Frankenland nehmen, es fehlen nur Benni Termer (Auslandsaufenthalt) und der Langzeitverletzte Jiri Smolik, der wohl frühestens in der Rückrunde wieder ins Geschehen eingreifen wird. So sieht sich der Gast als Außenseiter, aber mit allen Freiheiten, um für eine Überraschung zu sorgen.

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