07.04.2016 - 02:00 Uhr
Sulzbach-RosenbergSport

Nach einem verheißungsvollen Beginn kehrt Ernüchterung ein HCA-Tischtennisteam im Bayern-Finale chancenlos

"Berlin ... Berlin ... wir fahren nach Berlin" heißt der aus Fußballstadien bekannte Schlachtruf. Davon träumten dieser Tage auch junge Tischtennisspieler. Die Fahrkarte wollten sie in Seubersdorf lösen.

Nach dem verlorenen Finale dauerte es etwas, bis sich bei den Sulzbach-Rosenbergern die Freude über den bayerischen Vizemeistertitel einstellte.
von Autor LISProfil

Nachdem sich das Herzog-Christian-August-Gymnasium bei der nordbayerischen Meisterschaft gegen Schulen aus Hof (Schiller-Gymnasium), Höchstadt (Gymnasium) und Alzenau (Spessart-Gymnasium) durchgesetzt hatte, ging es nun zur Entscheidung auf Bayern-Ebene. Die Hoffnung keimte auf, wieder einmal nach Berlin zum Bundesfinale zu fahren.

Hochmotiviert reisten die Jungen zum Finale nach Seubersdorf. Nach der offiziellen Eröffnung des Turniers, bei dem Jungen und Mädchen in vier Altersstufen ihre bayerischen Meister ermitteln sollten, ging es los. Für die Sulzbach-Rosenberger hieß der Gegner Gymnasium Wertingen. Es sollte eine klare Sache werden, obwohl es verheißungsvoll begann.

Grünwald/Neiswirth ließen Reich/Schlembach keine Chance und gewannen ihr Spiel mit 3:0 Sätzen. Marx/Graf mussten sich jedoch ebenso klar gegen Wiedemann/Stiglmeir geschlagen geben. Somit stand es nach den ersten beiden Doppeln 1:1. Zimmermann und Amsel gaben ihre Spiele mit 0:3 eindeutig ab. Auch Grünwald musste sein Spiel mit 1:3 Sätzen abgeben. Beim Zwischenstand von 1:4 fehlte den Wertingern aus den verbleibenden vier Partien nur noch ein Sieg zur Meisterschaft.

Neiswirth stemmte sich gegen die drohende Niederlage und gewann den ersten Satz mit 13:11. Die folgenden drei Sätze sicherte sich dann jeweils knapp sein Gegner, der damit den entscheidenden Punkt für sein Team einfuhr. Auch die verbliebenen drei Spiele gingen aus HCA-Sicht mit 0:3 beziehungsweise 1:3 Sätzen deutlich verloren.

Somit gehören der bayerische Meistertitel und das Berlin-Ticket einem übermächtigen Gegner, von dem im deutschen Wettbewerb einiges zu erwarten sein wird. Die HCA-Mannschaft kann trotz der herben Niederlage stolz auf sich sein.

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