14.02.2018 - 20:00 Uhr
Sulzbach-Rosenberg

Vierter Platz für Volleyballmädchen aus Sulzbach-Rosenberg und Ursensollen Gut, aber zu brav agiert

Reichlich Pech und ein wenig Angst vor der eigenen Courage verbauen jungen Volleyballerinnen den Weg zur nordbayerischen Meisterschaft.

Als einziger Vertreter der nördlichen Oberpfalz schlug sich das Team aus Sulzbach-Rosenberg und Ursensollen achtbar. Hinten von links Trainer Bernhard Hirsch, Luisa-Marie Terme, Annika Luig, Alina Franke, Vanessa Müller; vorne von links Sophie Luber, Sophia Fruth, Denise Tuchan. Bild: bhi
von Autor BHIProfil

Den vierten Platz belegten die Mädchen der U 14-Spielgemeinschaft der VG Sulzbach-Rosenberg und der DJK Ursensollen am Wochenende bei den Oberpfalzmeisterschaften. In Bestbesetzung wäre die entscheidende Niederlage vielleicht vermeidbar gewesen. So gelang es am Ende nicht, die kurzfristigen Ausfälle dreier Spielerinnen zu kompensieren. Dazu kam dann noch zu viel Respekt vor den Vertretern aus der südlichen Oberpfalz, Regenstauf und Neutraubling.

Aktuell liegt die VG bei den Kreismeisterschaften der D-Jugend zwar souverän auf Platz 1, doch es deutete sich schon früh an, dass die Süd-Teams schwere Hürden auf dem Weg zur nordbayerischen Meisterschaft darstellen würden. Bereits im Gruppenspiel gegen Regenstauf zeigten die Spielerinnen aus Sulzbach-Rosenberg und Ursensollen zu wenig Selbstbewusstsein und kassierten eine klare Niederlage. Das bedeutete, dass sie im Halbfinale auf Neutraubling treffen würden, das einen nicht ganz so souveränen Eindruck in der Vorrunde hinterlassen hatte. Als Fazit zu diesem Aufeinandertreffen lässt sich aber nur sagen: "Gut gespielt, aber insgesamt zu brav!"

Bei fast allen langen Ballwechseln - und davon gab es reichlich - passierte irgendwann ein Fehler in der Sulzbacher Abwehr, obwohl die Mannschaft vorab zahlreiche Chancen gehabt hätte, den Punkt zu machen. So gab es nichts zu holen gegen den späteren Oberpfalz-Meister, und die VG hoffte auf einen engagierten Auftritt im kleinen Finale gegen den TSV Falkenstein.

Den zeigte das Team um Spielführerin Alina Franke auch, doch am Ende fehlten wohl die Kräfte und einmal mehr die Cleverness, um sich nach drei engen Sätzen zumindest noch den Platz auf dem Podest zu sichern. Aber man darf sich rühmen, einen respektablen Auftritt als einziges Team aus der nördlichen Oberpfalz hingelegt zu haben, und wer weiß, wie sich die Situation im nächsten Jahr darstellen wird, wenn dann hoffentlich alle Spielerinnen an Bord sein werden.

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