Angebliche Tat in Sulzbach-Rosenberg wurde Flüchtlingen angelastet
13-Jährige erfindet sexuelle Belästigung

Vermischtes
Sulzbach-Rosenberg
11.10.2017
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 Die Suche nach zwei Sextätern hat sich erledigt: Das vermeintliche Opfer habe „unter Tränen“, wie ein Polizeisprecher sagte, eingeräumt, am Morgen des 21. September nicht behelligt worden zu sein. Die ursprüngliche Version hatte zunächst die Sulzbach-Rosenberger Polizei und die Amberger Kripo auf den Plan gerufen.

Zunächst hatte die 13-Jährige an jenem Donnerstag angegeben, am Morgen auf ihrem Schulweg von zwei Fremden belästigt worden zu sein. Die Männer sollten demnach in der Fußgänger-Unterführung unterhalb der B 14 bei Feuerhof auf die Jugendliche gewartet haben. Danach sei alles schnell gegangen. Die Unbekannten hätten sie festgehalten und sie unsittlich berührt.

Alles Lüge, wie sich jetzt herausstellte. Davor aber standen recht umfassende Ermittlungen seitens der Beamten der Sulzbacher Inspektion und der Kriminalpolizei. Nun sei klar, so Dietmar Winterberg, der Sprecher des Präsidiums Oberpfalz in Regensburg, „dass der Vorfall so nicht passiert und der Fantasie des Mädchens entsprungen ist“.

Mit strafrechtlichen Konsequenzen wegen Vortäuschens einer Straftat habe die schuldunfähige Schülerin nicht zu rechnen.
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