12.04.2018 - 20:00 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

Beisammensein am Vorabend der Goldenen Konfirmation Wiedersehen in geselliger Runde

Friedemann Wurm hat die Oberpfalz längst verlassen, lebt jetzt in Ismaning bei München, arbeitet beim Zoll und ist am Franz-Josef-Strauß-Flughafen im Einsatz. Am Sonntag, 22. April, kommt er zu Besuch nach Sulzbach-Rosenberg, wird in St. Johannes Rosenberg seine goldene Konfirmation feiern. Friedemann Wurm ist gespannt, zu erfahren, was aus seinen ehemaligen Mitschülern, die mit ihm 1968 Konfirmation gefeiert haben, geworden ist.

Vor 50 Jahren hatten diese Rosenberger ihre Konfirmation in der evangelischen Kirche St. Johannes gefeiert. Für Sonntag, 22. April, sind sie zum Gottesdienst zur goldenen Konfirmation eingeladen. Friedemann Wurm, der heute in Ismaning lebt und auf dem Foto links neben seinem Vater, dem damaligen evangelischen Pfarrer Friedrich Wurm, steht, würde gerne am Vorabend der goldenen Konfirmation ein Treffen seiner ehemaligen Mitkonfirmanden organisieren. Bild: exb
von Kristina Sandig Kontakt Profil

Da an der goldenen Konfirmation keine Zeit zu einem ausführlichen Austausch ist - nach dem Gottesdienst gehen die meisten mit ihren Familien zum Mittagessen - fände er es sehr schön, wenn sich die ehemaligen Konfirmanden am Vorabend in einem Lokal treffen könnten - "vielleicht so um 18 Uhr zu einem gemeinsamen Abendessen", ist sein Vorschlag. "Es wäre wirklich schön, wenn wir uns bereits am Samstag für zwei, drei Stunden zusammensetzen könnten."

Friedemann Wurm wurde 1968 übrigens von seinem Vater konfirmiert, denn Friedrich Wurm war damals Pfarrer der evangelischen Gemeinde in Rosenberg. Auf dem Foto mit den Konfirmanden stehen Vater und Sohn direkt nebeneinander. "Meine große Schwester wurde auch von unserem Vater konfirmiert", erzählt er. Als der Vater die Namen der Konfirmanden vorlas und die Schwester an der Reihe war, sagte Pfarrer Wurm voller Stolz: "Und meine Beate." Doch die Tochter wäre damals ob dieser besonderen Erwähnung am liebsten im Erdboden versunken.

Er selbst sei einer der kleinsten unter den Konfirmanden gewesen, erinnert sich Friedemann Wurm. "Und jetzt bin ich 1,86 Meter groß", berichtet er. Nach der Schule verschlug es ihn zum Zoll. Erst war er an der damaligen Grenze zur DDR eingesetzt, später kam er nach München. Dienst verrichtet er am dortigen Flughafen. Aber nicht mehr lange: "In 17 Monaten werde ich in Pension gehen", sagt er mit Blick auf einen neuen Lebensabschnitt.

Friedemann Wurm erinnert sich, als er anlässlich seiner silbernen Konfirmation in Rosenberg war. Den Festgottesdienst feierte Pfarrer Roland Gierth. Was dieser sagte, blieb Wurm in Erinnerung. Gierth hatte ausgeführt, dass die jungen Menschen an der grünen Konfirmation, ab der sie mündige Mitglieder der Kirchengemeinde sind, vor ihrem Berufsleben stünden. Bei der silbernen Konfirmation, also nach 25 Jahren, hätten sie die Verantwortung in der Wirtschaft, in der Politik und im gesellschaftlichen Leben. Nach 50 Jahren, bei der goldenen Konfirmation, würden sie sich in den wohlverdienten Ruhestand verabschieden. "Mir hat dieser Vergleich damals unheimlich gut gefallen", erklärt Friedemann Wurm. Jetzt freut er sich auf die Feier zur goldenen Konfirmation. Und hofft natürlich, dass sich viele seiner ehemaligen Mitschüler bei ihm wegen eines Treffens melden. Er sei sehr gespannt, was aus ihnen seit der Konfirmation geworden ist.

Treffen am Vorabend

Für alle, die 1968 ihre Konfirmation in St. Johannes feierten und am Sonntag, 22. April, zur goldenen Konfirmation in die Rosenberger Kirche kommen werden, will Friedemann Wurm ein kleines Vorkonfirmandentreffen am Samstag, 21. April, abends organisieren. Wer daran Interesse hat, kann sich mit ihm per E-Mail (konfi1968_suro_johanneskirche[at]aol[dot]com) in Verbindung setzen. Er werde dann ein geeignetes Lokal für die Zusammenkunft suchen. (san)

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