BePo unterstützt die Ukraine bei Polizeiausbildung
Europäische Union als Ziel vor Augen

Delegationsleiter Dr. Viktor Slivinskyy (Fünfter von links) bedankte sich bei Bürgermeister Michael Göth (Sechster von links) für den informativen Empfang im Rathaus. Erster Polizeihauptkommissar Oliver Mignon (rechts) war vonseiten der BePo für die Betreuung der ukrainischen Gäste zuständig. Bild: Royer

Seit dem "Maidan-Aufstand" im Jahre 2014 wird in der Ukraine die Polizei reformiert. Deshalb informiert sich derzeit eine hochrangige Delegation der ukrainischen Polizeiakademie bei der Bereitschaftspolizei über den Lehrplan für die Polizeiausbildung. Bürgermeister Michael Göth hieß die Abordnung mit ihren Gastgebern am Dienstag im Rathaus willkommen.

Nachdem bereits fast 50 Einsatzleiter in Nabburg bei der Außenstelle der Bereitschaftspolizei fortgebildet wurden, besucht nun eine Delegation der Akademie des Innern unter Leitung von Dr. Viktor Slivinskyy, zuständig für die Ausbildung der Polizei im Innenministerium der Ukraine, die VII. Bereitschaftspolizeiabteilung. Die Akademie des Innern überarbeitet derzeit ihren Lehrplan und holt sich bei der BePo Informationen über das ausgewogene Verhältnis von theoretischem und praktischem Unterricht, die Notwendigkeit von Praktika bei den Polizeiinspektionen und die Dauer der Ausbildung für Polizeibeamte. Erster Polizeihauptkommissar Oliver Mignon, der für die Besuche aus der Ukraine zuständig ist, freut sich über das große Interesse an der innovativen Polizeiausbildung. "

Es ist schon eine Anerkennung für die bayerische Bereitschaftspolizei, dass sich ausländische Polizeiverbände bei Reformen uns zum Vorbild nehmen", sagte Mignon. Da die Akademie auch für das Studium der Führungskräfte der ukrainischen Polizei zuständig ist, bringt ihnen Polizeidirektor Thomas Lachner von der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege in Bayern das Curriculum der Hochschule näher. Bürgermeister Michael Göth begrüßte die Delegation im Rathaus und stellte die Herzogstadt kurz vor. Wie die Besucher dabei versicherten, laufen derzeit auf vielen Ebenen Bemühungen, um noch näher an die Europäische Union heranzurücken. Eine Stadtführung sowie der Besuch des Christkindlesmarkts in Nürnberg runden den einwöchigen Besuch ab.
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