Berufsinfos für angehende Landwirte
Einblick ins Wohnzimmer der Kuh

Im Pilhofer-Kuhstall in Seidersberg gaben Experten jungen Leuten Einblicke in die Ausbildung zum Landwirt. Bild: hi

Großenfalz/Seidersberg. Was ist wichtig bei der Fütterung? Und wie hält man das "Wohnzimmer" der Kühe sauber? Antworten lieferte eine Infoveranstaltung über die Ausbildung zum Landwirt im Betrieb von Erich und Claus Pilhofer in Seidersberg und anschließend im Landgasthof Großenfalz. Für den neuen zuständigen Bereichsleiter am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Amberg, Reinhold Kräckl, war es eine Premiere.

Landtechnik und Religion

Auf seinem Hof in Seidersberg präsentierte Claus Pilhofer vor allem die Ställe und erläuterte die Arbeitsvorgänge in einem größeren landwirtschaftlichen Betrieb. Auskunft aus erster Hand bekamen die Teilnehmer von Johannes Kugler aus Nitzlbuch, Azubi im zweiten Jahr. Umfassend informierte Johannes Völkl, Ausbildungsberater aus Weiden, die jungen Leute über die Ausbildung - ein Jahr in der Schule, zwei Jahre in einem anerkannten Betrieb - mit Themen wie ökologischer Landbau, Pflanzenschutz, Landtechnik, Tierhaltung und der Teilnahme an Wettbewerben. In der Schule geht es laut Rainer Butz, stellvertretender Direktor des Berufschulzentrums Neustadt/WN, nicht nur um diese Themen, sondern auch um Deutsch, Religion, Sozialkunde und Wirtschaftslehre.

43 Betriebshelfer

Maschinenring-Chef Ulrich Kummer stellte die Dienstleistungen seines Verbands mit 43 Betriebshelfern und rund 20 000 sozialen Diensten im Jahr vor und warb um neue Mitarbeiter. Kreisbäuerin Brigitte Trummer gab Einblick in die Kartoffel-Produktion "als ein Standbein landwirtschaftlicher Vollerwerbsarbeit", stellte den Bauernverband vor und warb für Auslandsaufenhalte, Aus- und Weiterbildung.
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