Betrüger lockt mit haarsträubender Lebensgeschichte auf Facebook Opfer an
Masche mit Kymelia Bleistein

Vermischtes
Sulzbach-Rosenberg
01.09.2017
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Es war nicht das erste Mal, dass ein 50-Jähriger per Facebook über den Tisch gezogen werden sollte. Deshalb wandte sich der Handwerker am Donnerstag an die Polizei. Es hat sich ergeben, dass ein Betrüger unter falschen Personalien an Bares von ihm gelangen wollte. So ähnlich, wie es in der Vergangenheit schon einmal war.

Diesmal indes entschied sich der Mann, Anzeige zu erstatten. Nach bisherigen Erkenntnissen hat ein Unbekannter den Account einer gewissen Kymelia Bleistein auf Facebook gehackt und unter deren Namen im Internet versucht, an Geld zu kommen. "Es wurde vorgegaukelt, dass die Kymelia Bleistein", so der Polizeibericht, die es im analogen Leben offensichtlich wirklich gibt und aus einem spanisch-sprechendem Land stammt, an Krebs erkrankt sei und nun 800 000 Euro für Medikamente benötigt."

Deshalb sei sie auf der Suche nach Spendern, die ihr diese Medizin finanzieren. Und weiter: "Es wurde eine haarsträubende Lebensgeschichte in schlechtem Deutsch dargestellt." Das machte den 50-Jährigen hellhörig. Überwiesen hat er nichts. Ganz im Gegenteil, er ging in die Offensive, wie die Polizei weiter mitteilte: "Er hat den Kontakt abgebrochen und zugleich über den gehackten Account andere Nutzer vor der Betrugsmasche gewarnt."
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