Dr. Markus Lommer wird 50
Glückwunsch dem Unentwegten

Anstoßen auf weitere 50 höchst aktive Jahre: Bürgermeister Michael Göth, Jubilar Dr. Markus Lommer, Landrat Richard Reisinger und Ex-OTH-Präsident Prof. Dr. Erich Bauer (von links). Bilder: Gebhardt (2)
Vermischtes
Sulzbach-Rosenberg
30.12.2016
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Der Auftrieb war gewaltig, der Nachhall auch: Wenn ein so umtriebiger Mensch wie der Stadtheimatpfleger runden Geburtstag feiert, dann rührt sich einiges. Im Brauereigasthof Sperber stand die Prominenz Schlange, um Dr. Markus Lommer zu gratulieren.

Stilgerecht hatte ein Barockkonzert des Ensembles "Sans pareil" mit Michael Kämmle im Rathaussaal den Abend eingeleitet. Beim Sperber durften sich dann die zahlreichen Gäste aus nah und fern übers Mikrophon selber vorstellen. Dabei kamen interessante Quer- und sonstige Verbindungen zum Geburtstagskind ans Licht.

Bürgermeister Michel Göth erinnerte an den Jugendförderpreis der Stadt, den Markus Lommer 1994 erhalten hatte. Seit 2002 erfüllt er den ehrenamtlichen Posten des Stadtheimatpflegers, den er selbst gern mit "Staheipfl" abkürzt, und des Kreisarchivpflegers Nord mit Leben. Lommer ist Initiator und 2. Vorsitzender im Trägerverein des Seidel-Saals und beim Stadtmuseum-Förderverein. Beruflich bekleidet er den Posten eines Pastoralreferenten bei der OTH Amberg-Weiden, und nebenbei wirkt er als Kirchenmusiker in Ammerthal.

Landrat Richard Reisinger erinnerte sich an die "grausame Zeit", als der damals noch angehende Kirchenmusiker Lommer auf der Orgel geübt hatte: "Wir mussten alle ganz stark sein damals!" Inzwischen aber, da zeigten sich beide Politiker einig, sei Sulzbach-Rosenberg ohne Markus Lommer einfach überhaupt nicht mehr vorstellbar.

Ein kurzweiliger Abend mit ausgezeichnetem Essen wurde es auch deswegen, weil das Geburtstagskind unentwegt Stichworte aus seinem Leben zitierte, diese dann mit einzelnen Gästen in Verbindung brachte und von ihnen öffentliche Aufklärung verlangte.

Die Riesengaudi unterstützte das Damen-Duo "Nackad sing i niad" (Daniela Luber und Carola Helm) mit deftigen Liedern und vielen Seitenhieben auf den Jubilar. Der freute sich über die illustre Gästeschar, aus der nur Bezirksheimatpfleger Dr. Tobias Appl und Kreisheimatpfleger Dieter Dörner genannt seien, und kündigte an, nicht nachlassen zu wollen in seinem nimmermüden Engagement. Man glaubte es ihm.
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