Ehrungen für Schulweghelfer
Schutzengel der Schüler

Die Schulweg- und Bushelfer diskutierten mit Schulleiterin Gunda Köstler (Vierte von links), der Elternbeiratsvorsitzenden Simone Roßmann (Dritte von links), Verkehrserzieher Uwe Aulinger (Sechster von links) und Rosalia Wendl (Dritte von rechts), der Leiterin des Ordnungsamts, die morgendliche Verkehrssituation bei der Pestalozzischule. Bild: cog

"Sie sind wahre Schutzengel für unsere Kinder!", sagte Gunda Köstler, die Leiterin der Pestalozzischule. "Sie sorgen allmorgendlich dafür, dass die Mädchen und Jungen sicher zu uns kommen." Die Bus- und Schulweghelfer freuten sich über das Lob.

Derzeit sind elf Schulweghelfer und drei Springer im Dienst, berichtete Simone Rossmann, die als Elternbeiratsvorsitzende die Schulweghelfer koordiniert, die an drei gefährlichen Stellen in der Nähe der Grundschule stehen und den Verkehrsanfängern über die Straße helfen. Zwei Bushelfer am Kempfenhofer Weg sorgen dafür, dass dort niemand unter die Räder kommt. Zwei Ehrenamtliche wurden verabschiedet, dazu auch die drei Bushelfer vom Lerchenfeld. Aufgrund der rückläufigen Zahl an Kindern wird dort an der Haltestelle keine Aufsicht mehr benötigt.

Warnwesten tragen

Uwe Aulinger, bei der Polizei zuständig für Verkehrserziehung, dankte den Schulweg- und Bushelfern, aber auch der Schule, der Stadt und der Verkehrswacht für die Unterstützung. Das Bayernwerk, berichtete er, trage auch zum Erfolg der Schulweghelfer bei, indem es die Warnkleidung spendet.

"An den gesicherten Übergängen gab es auch heuer keinen Unfall", teilte er mit, allerdings erlitt ein Kind auf dem Nachhauseweg einen Unfall und wurde leicht am Fuß verletzt. Im Landkreis habe es insgesamt 18 Vorfälle mit Fußgängern gegeben, einer davon sei tödlich ausgegangen. Ganz wichtig sei es deshalb, dass die Kinder ihre Warnwesten tragen, um gut sichtbar zu sein.

Rücksichtslose Eltern

Sie müssten darauf hingewiesen werden, dass sie auch auf dem Gehweg nicht immer sicher sind, wenn zum Beispiel Autos aus Grundstücksausfahrten kommen. Die Schulweghelfer diskutierten mit den Fachleuten die Verkehrssituation. Die größte Gefahr für die Schüler, da waren sie sich einig, geht von uneinsichtigen, rücksichtslosen Eltern in der Konrad-Meyer-Straße aus, wie sie betonten. Und: "An der Meisterkreuzung ist es sehr eng für die Kinder, die auf grünes Licht warten." Durch den Neubau an der Hofgartenstraße hat sich die Verkehrssituation geändert. Die Helfer, die dort im Einsatz sind, werden die Lage beobachten und sich gegebenenfalls mit Aulinger und Rosalia Wendl, der Leiterin des Ordnungsamts, in Verbindung setzen.

Präsent überreicht

Rossmann und Wendl dankten den engagierten Ehrenamtlichen, die ihre Zeit für das Wohl des Nachwuchses einsetzen, und überreichten ihnen ein Präsent.
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