03.05.2018 - 20:00 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

Ein Leben lang Hilfe für andere Adolf Schatz feiert 85. Geburtstag

Adolf Schatz (Mitte) im Kreise der zahlreichen Gratulanten bei seinem 80. Geburtstag. Bild: Hartl
von Wolfgang BerndtProfil

Manche Menschen kämpfen kurze Zeit, manche länger und manche ein Leben lang. Zu diesen gehört Adolf Schatz , der vor kurzem seinen 85. Geburtstag im Kreise seiner Verwandten, politischen und gewerkschaftlichen Weggefährten und Freunden im Altstadtcafé mit Kaffee und Kuchen, einer Brotzeit und musikalischen Klängen feierte.

An der Spitze standen Bürgermeister Michael Göth , Landtagsabgeordneter Reinhold Strobl , SPD-Ortsvorsitzender Achim Bende r, Dekan Karlhermann Schötz , Altbürgermeister Gerd Geismann und DGB-Kreisvorsitzender Wolfgang Berndt , die dem Jubilar für das jahrzehntelange soziale Engagement dankten, das nicht nur auf nationaler, sonderen auch auf internationaler Ebene erfolgte.

Adolf Schatz hat ein Herz für Menschen, die in Not sind und unter Armut leiden, lobte die Projektleiterin der Landesarbeitsgemeinschaft Mali, Gudrun Kahl .

Ebenfalls nahm das Geburtstagskind die Gratulation von den Fördervereinen Stadtmuseum und Historische Druckerei Seidel, dem Stamm Graf Gebhardt, den Altstadtpfadfindern, dem Verein Bernrichter Hütte und von der Umweltschutzinitiative entgegen.

Als 13. Kind erblickte Adolf Schatz am 1. Mai 1933 in Sulzbach-Rosenberg das Licht der Welt. Als Kind und Jugendlicher lernte er sehr früh, dass es ohne Arbeit nicht geht. So war er als Hütejunge tätig. Der Volksschule und der folgenden Ausbildung als Betriebsschlosser in der Maxhütte und einer Fortbildung in der Technikerschule in Nürnberg folgte ein Gastspiel fern der oberpfälzischen Heimat in Wuppertal. Da inzwischen sein Vater verstorben war, kehrte Schatz zurück, um seine Mutter zu unterstützen. Nicht nur beruflich, sondern auch familiär wurden in dieser Zeit die Weichen gestellt. So lernte er seine Frau Helma kennen, mit der er nun 58 Jahre verheiratet ist und zwei Söhne groß gezogen hat.

Nach der Devise, dass eine Gesellschaft nur so gut ist, je mehr Menschen sich engagieren, war es für Adolf Schatz eine Selbstverständlichkeit, sich in vielen Organisationen und Vereinen einzubringen. Dazu gehörte die IG Metall und das DGB-Ortskartell, in dem er seit vielen Jahren mitarbeitet, die SPD und die Arbeiterwohlfahrt, in der auf verschiedenen Ebenen und Funktionen tätig war, und nicht zuletzt der Stamm Graf Gebhardt und die Altpfadfinder.

Seine allergrößte Liebe aber gehört der Landesarbeitsgemeinschaft Mali, die Entwicklungsprojekte in dem afrikanischen Land fördert und die Unterstützung von Flüchtlingen. Dem Wunsch an das Geburtstagskind "Mach weiter so!" schließt sich die SRZ gerne an.

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