FDP/FWS informiert sich bei metallbau Kalkbrenner
Erfolgreiche Neuausrichtung

Wie stellt sich ein Handwerksbetrieb auf, der die Insolvenz seines größten Kunden einstecken musste und trotzdem heute besser dasteht als je zuvor? Das erfuhren Mitglieder des Wahlvorschlags von FDP und FWS beim Besuch der Schlosserei Metallbau Kalkbrenner in Rosenberg.

Das 1954 gegründete und seit 1976 unter der Leitung der Familie Kalkbrenner stehende Unternehmen mit Hauptwerkstatt in Rosenberg und einer Fertigungshalle in Kropfersricht beschäftigt derzeit 23 Mitarbeiter, darunter vier Auszubildende.

Die Besucher erfuhren, dass sich das Unternehmen nach dem Konkurs der Maxhütte völlig neu ausrichten musste. Geschäftsführer Stephan Kalkbrenner berichtete, dass jetzt der Kundenstamm breitgefächert über Privatleute, Architekten, Industrie und die öffentliche Hand reiche. Angeboten werden sämtliche Metallbauarbeiten im Komplettpaket oder auch nur das Schweißen eines Fahrradständers. Aber auch Spezialanfertigungen oder Instandhaltungsarbeiten für die Industrie stehen auf den Auftragszetteln. "Im Denkmalschutzbereich sind wir auch vertreten, zum Beispiel mit dem Treppengeländer im Sulzbach-Rosenberger Rathaus", berichtete der Firmenchef stolz. "Das geht nur mit langjährigen Mitarbeitern, die das in ihrer Lehrzeit noch gelernt haben."

3. Bürgermeister Hans-Jürgen Reitzenstein freute sich, dass die Firma Kalkbrenner immer wieder zahlreiche junge Menschen ausbildet, darunter auch einen Azubi im zweiten Jahr aus Nigeria. "Ein gutes Beispiel von Integration und Förderung von zukünftigen Fachkräften für den Arbeitsmarkt", stellte Reitzenstein fest. Die Besucher erfuhren aber auch, dass die Ungewissheit des Aufenthaltsrechts und Schwierigkeiten mit der Arbeitserlaubnis ein solches Engagement für Flüchtlinge zu einem unkalkulierbaren Risiko für die Betriebe machen.

Zum Abschluss bedankten sich die Teilnehmer mit einem Präsent für den interessanten und abwechslungsreichen Rundgang. Kalkbrenner hatte dann noch einige Erfrischungsgetränke aus eigener Herstellung zur Verkostung bereitgestellt, die sich die Kommunalpolitiker in lockerer Gesprächsrunde schmecken ließen.
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