03.05.2018 - 17:50 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

Für die Zukunft des St.-Anna-Krankenhauses:: Neuer Chefarzt für die Gynäkologie

Die Auswahl des neuen Chefarztes Dr. Sascha Vietoris ist nach Ansicht von Klinikleitung und Verwaltungsrat ein klares Signal, dass das St.-Anna-Krankenhaus an der Fachabteilung Gynäkologie/Geburtshilfe langfristig festhalten wird.

Auf einen gelungenen Start am St.-Anna-Krankenhaus stießen (von links) Ärztlicher Direktor Dr. Klaus Nester, Dr. Sascha Vietoris, Landrat Richard Reisinger und Vorstand Klaus Emmerich an. Bild: Andreas Royer
von Andreas Royer Kontakt Profil

"Für Krankenhäuser der Grundversorgung ist es elementar wichtig, umfassende klinische Strukturen vorzuhalten und kontinuierlich auszubauen", unterstrich Vorstand Klaus Emmerich bei der Willkommensfeier für den 47-jährigen Experten der Frauenheilkunde, der die Nachfolge des mit höchstem Lob bedachten Dr. Jörg-Dietrich Dodenhöft zum 1. Mai antrat. So steigerten sich unter seiner Regie beispielsweise die Geburtenzahlen von 333 im Jahr 2008 auf nunmehr 548 im Jahr 2017.

Landrat Richard Reisinger als Vorsitzender des Verwaltungsrates der Krankenhäuser in der Herzogstadt und Auerbach begründete die Ernennung von Sascha Vietoris mit hoher Authentizität, Fachkenntnis und Patientenorientierung. Die neue Führungskraft sei der Region bereits durch ärztliche Tätigkeiten im Klinikum St. Marien und im Klinikum Nürnberg bekannt.

"Die Neubesetzung der Spitzenposition in der Gynäkologie ist für uns ein weiteres Bekenntnis zur Selbständigkeit", erklärte Reisinger, der die Standortsicherung auch über die Vielseitigkeit in der Grund- und Regelversorgung definierte. "Die Fachabteilung Gynäkologie/Geburtshilfe in Sulzbach-Rosenberg ist deshalb ein unverzichtbarer Baustein für gute Qualität und wohnortnahe klinische Versorgung." Dies schließe aber keineswegs Zusammenarbeit auf verschiedenen Ebenen mit anderen Kliniken aus.

Ärztlicher Direktor Dr. Klaus Nester stellte die umfassende gynäkologische Ausbildung und Erfahrung des neuen Chefarztes in den Vordergrund und hieß ihn im Kreis der Ärzte willkommen. Pflegedirektor Peter Niebler überreichte ein Willkommensgeschenk des Pflegeteams.

 

 

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